manchmal gibt es eine stelle im kopf da ...

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hginsomnia
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manchmal gibt es eine stelle im kopf da ...

Beitragvon hginsomnia » 30.04.2010, 23:04

manchmal gibt es eine stelle im kopf da ist jemand geschubst worden umgefallen und hat seine farbe
verschüttet dagegen muss was getan werden sonst geht's nicht mehr weg es kann nur rot
aus den ohren laufen wenn sich zwei übern haufen werfen wie umzugsmöbel die finger
auf die packer zeigen die packer sterben immer wenn sie gepackt haben die schöne
wohnung wird getränkt und die eine sagt die schwingen während der andere zu 'ner bar geht
deiner eitelkeit einen cocktail bestellt sind gestutzt und seinen kopf mixt

[) i r k
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Re: manchmal gibt es eine stelle im kopf da ...

Beitragvon [) i r k » 03.05.2010, 18:52

Hi.
die packer sterben immer wenn sie gepackt habe

Fehlt da ein "ich"?

Und die Schlusszeile schwurbelt auch irgendwie bezugstechnisch / grammatikalisch in meinem Kopf.

So weit erstmal, auf der untersten Ebene...

MfG,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)

riemsche
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Re: manchmal gibt es eine stelle im kopf da ...

Beitragvon riemsche » 05.05.2010, 21:13

da du sowieso durchziehst, würd ich soviele /und/´s eliminieren wie geht, dann schauen. was sich da verdichtet hat und für das automatismenende ein paar varianten überdenken. keine ahnung, welche ebene ich damit reaktiviere (:->)) lass mich überraschen.
lGr

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Re: manchmal gibt es eine stelle im kopf da ...

Beitragvon hginsomnia » 05.05.2010, 22:00

Hallo,

@ [) i r k,

da fehlte ein 'n', ist aber natürlich auch anders möglich gewesen. Finde ich immer wieder interessant, was ein einziges Graphem doch bewirken kann.
Den Schluss habe ich jetzt mal sichtbarer gemacht. Muss mal sehen, ob das so bleibt.

@ riemsche,

ja, da waren definitiv zuviele der und's unde und und jetzt sind's weniger.


Dank euch beiden für's aufmerksam machen.

lg
hginsomnia

[) i r k
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Re: manchmal gibt es eine stelle im kopf da ...

Beitragvon [) i r k » 11.05.2010, 22:29

Liest sich besser jetzt.

Ich mag es und weiß mal wieder nicht warum.
Der Schluss wird durch die Auszeichnung verständlicher.
Aber: Die Auszeichnung ersetzt die Satzzeichen?
Warum dann erst auf Satzzeichen verzichten?
Ich denke laut.

Ich habe eine Ahnung, worum es inhaltlich geht, aber es erinnert mich auch an ein Lied: "Grundstück".
was ich in deinen träumen suche?
ich suche nicht's
ich räume nur auf
es kommen zum vorschein die Ungetüme
lange verborgen doch noch vorhanden
unter den schichten, geschichten, geschichte


Ich glaube, ich mag das Gedicht, weil ich es nicht schreiben könnte. :-)
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Re: manchmal gibt es eine stelle im kopf da ...

Beitragvon hginsomnia » 17.05.2010, 18:22

Hi [) i r k,

[) i r k hat geschrieben:Der Schluss wird durch die Auszeichnung verständlicher.
Aber: Die Auszeichnung ersetzt die Satzzeichen?
Warum dann erst auf Satzzeichen verzichten?
Ich denke laut.


Dieses laute Nachdenken halte ich nicht nur für sinnvoll, sondern auch für enorm wichtig, ist es ja mittlerweile zu einem Spleen geworden, einem post-post-Gedingse, einer Attitüde nach dem Motto: "Man ist nichts, wenn man nicht alles klein schreibt und die Interpunktion weglässt."
Ich gebe zu, auch häufig zu der bloßen Erfüllung dieser Attitüde jedenfalls tendenziell zu verfallen verführt zu werden. Hier ist es so, dass ich die Auszeichnung ohne Satzzeichen daher gewählt habe, weil ich den Ausspruch der Einen als in die Bewegung des Anderen einfließend beschreiben wollte, will heißen: Allenfalls die schwingen können noch gehört werden, während der Rest des Ausspruchs in Abwesenheit stattfindet bzw. nicht mehr da ist, weil es niemand hören kann, weil es sich allerhöchstens in der Imagination an der Bar des Vertrauens entwickelt.

Aus benannten Gründen werde ich aber über die Darstellung weiter nachdenken, denn du hast da etwas über diesen Text hinausgehend Wichtiges angesprochen.

Dank' natürlich auch für's andere und

lg
hginsomnia


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