Ritzungen in der Ile-de-France (Art of writing)

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Poeta
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Ritzungen in der Ile-de-France (Art of writing)

Beitragvon Poeta » 19.05.2010, 15:39

Vielzahl der erfahrenen Meinungen
gibt ein Muster des Lebens.
Eingeordnet. Eine Einzelentscheidung
im Einklang mit der Natur,
mit den Gegebenheiten,
mit dem Gegebenen. Verbunden
mit uraltem Wissen. Neu
erkannt und bekannt
in den Zeichen der Zeit,
in den Zeichen der Welten,
in den Zeichen
des Lebens.
Eingeritzt in die Felshöhlungen,
eingeritzt in den Schatz
gemeinsamen Wissens mit allen
Eingeweihten. Allen Lernenden.
Allen Beflügelten.

Ansonsten hübsch anzusehen.
Ansonsten Denkmal der Geschichte.
Ansonsten feux interdits immerhin (doch wieviele
Kletterer halten sich daran?) Immerhin
aber Sonstiges belanglos
im Alltag.

Kraft schöpfen können wir nur,
wenn wir uns einlassen
auf das Geschenk.

Princess_Clary
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Re: Ritzungen in der Ile-de-France (Art of writing)

Beitragvon Princess_Clary » 20.05.2010, 19:12

Hallo,

Poeta hat geschrieben:Kraft schöpfen können wir nur,
wenn wir uns einlassen
auf das Geschenk.


dieser Satz ist dr beste des Gedichts. Das Ende wird so richtig toll.
Und es klingt schön aus, es sind wie das leichte wehen des Windes in den Blättern, das dann erstarrt.
Echt cool, das Gedicht

Princess Clary wars

Poeta
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Re: Ritzungen in der Ile-de-France (Art of writing)

Beitragvon Poeta » 21.05.2010, 14:46

Das freut mich sehr, liebe Princess_Clary. Schön, wenn man in meinem Alter noch mit "cool" apostrophiert wird.
Danke und liebe Grüße
Poeta


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