___ Nr. 13 ___

Du schreibst Gedichte? Laß sie nicht in einer Schublade verschimmeln! Menschenbeifall wirst Du hier finden, aber auch Kritik und Rat.
riemsche
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___ Nr. 13 ___

Beitragvon riemsche » 17.07.2010, 21:55

_____

er geht auf Tuchfühlung
sein Ohr nah meinem Mund
mein wiederholter Wunsch
klingt bei ihm nach mehr

suppe süsSauel mit leis

_____

hginsomnia
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Re: ..... Nr. 13 .....

Beitragvon hginsomnia » 20.07.2010, 19:42

?

solldaswaswassolldas

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riemsche
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Re: ..... Nr. 13 .....

Beitragvon riemsche » 22.07.2010, 18:25

was das soll? nun, die ersten vier führen erfahrungsgemäß ganz schön aufs glatteis :-) bis die eurogenormte nr. 13 jeder durchschnittlichen chinarestispeisekarte kommt. den singasongOber gibts auch, familienbetrieb, für diesen beruf geboren, aufmerksam fix höflich kompetent, arbeitet im Mandarin, vermeidet bei der bestellungsaufnahme körperkontakt nur um millimeter, du müsstest seine wiederholungen hören, eine sprachmelodie, die auf die eingängig signifikante hängen bleibt, darum das hier ...
lGr

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Re: ..... Nr. 13 .....

Beitragvon hginsomnia » 09.08.2010, 23:48

Hi riemsche,

'tschuldige bitte die späte antwort. ich habe hier ja recht unverfroren die frage gestellt, weil ich erstmal meine ahnung bestätigt sehen wollte. nun, sie ist bestätigt worden. problem hier ist m.e., dass der text recht beliebig ist, für den leser uninteressant, soweit lehne ich mich jetzt hinaus, auch wenn ich nur einer bin. die situation der bedienung, die du, so höre ich raus, aus eigener erfahrung schilderst, wirkt in dieser kürze nicht, weil der uninformierte rezipient die situation, die es so millionenfach gibt (ich untertreibe ;-) ), nicht sonderlich aufschlüsseln kann. ich meine, wenn du das jemanden erzählst, schmückst du das sicherlich auch noch weiter aus, gibts im dialog antwort auf nachfragen.

als text müsste es in eine situation geworfen werden, aus der man etwas weiteres spüren könnte, eine gewisse konstellation z.B. im rahmen eines romans. das ist m.e. eher ein prosaelement.

lg
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Re: ..... Nr. 13 .....

Beitragvon riemsche » 12.08.2010, 20:28

der text kommt eigentlich nur per lesUNG so wie will, .das dumme beim bildschirmlesEN ist _weil nr.13 und kurz und bündig _ die letzte zeile bleibt für den upsSeitenblick sichtbar. eine grunderwartungserhaltung lässt ein zU beliebig gar nicht zu, entweder auf prickelndes in sachen vollkontakt warten oder mit igittigitt auf abstand gehen (bisheriges mündliches feedback zu den ersten vier). nach der "pointe" stand dann zumeist ein hA mit grinser. chinesisch futtern ist ja _zuweilen nur einmaliges_ mitteleuropäisches aufbessern der fastfoodmöglichkeiten, an wiedererkennungswert mangelt es daher auch nicht. und das, was dir in prosa eingebettet lieber wär, das hineinwerfen in eine situation, ist doch hier _die fünfte noch nicht aufgedeckt_ von anfang weg möglich. wenn ich das jemand erzähle, wirds nOch kürzer, die ersten beiden zeilen schaffe ich in pantomime, drei und vier spielen sich dann im verdutzten zuhörer ab und die fünf, die krieg ich mit imitation gebacken :-)
lGriemsche

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Re: ..... Nr. 13 .....

Beitragvon shuya » 13.08.2010, 17:33

ich musste es vier mal lesen, immer mal mit abstand.
mittlerweile, wo ich mich damit vertraut gemacht habe, gefällt es mir sehr gut.

ich finde es nicht verkehrt auch einen vorerst "unverständlichen" oder "belanglosen" text an die öffentlichkeit zu tragen
so lange er genau dieses samenkorn der vertrautheit enthält - erstmal fällt der zugriff dem betrachter schwer, aber manchmal, mancheiner und vielleicht nicht das gro der leser,
findet ihn später.

(das selbe könnte ich über viele deiner texte übrigens sagen)

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Re: ..... Nr. 13 .....

Beitragvon hginsomnia » 14.08.2010, 16:43

Hi riemsche,

nicht, dass wir aneinader vorbei reden, ich meine, mir ist klar, dass der leser sich zunächst in ein liebesgedicht geworfen fühlen soll, dann die pointe kommt, nur funktioniert das m.e. wie gesagt wegen der Kürze nicht.

riemsche hat geschrieben:.das dumme beim bildschirmlesEN ist _weil nr.13 und kurz und bündig _ die letzte zeile bleibt für den upsSeitenblick sichtbar


das wird's sein, ja, aber:

riemsche hat geschrieben:eine grunderwartungserhaltung lässt ein zU beliebig gar nicht zu


warum nicht? ich meine, das ganze ist ja als sweet joke arrangiert, daher als lesbarer text wohl nicht möglich.

riemsche hat geschrieben:und das, was dir in prosa eingebettet lieber wär, das hineinwerfen in eine situation, ist doch hier _die fünfte noch nicht aufgedeckt_ von anfang weg möglich. wenn ich das jemand erzähle, wirds nOch kürzer, die ersten beiden zeilen schaffe ich in pantomime, drei und vier spielen sich dann im verdutzten zuhörer ab und die fünf, die krieg ich mit imitation gebacken


nee, da muss ich dir widersprechen. dis hier ist zu kurz, um m.e. jemanden (bzgl. leser, nicht zuhörer) in eine situation zu werfen und die gestische darstellung ist nicht kürzer (, ja gut, verbal schon), sondern länger, weil sie mehr liefert, weil sie den joke besser zu transportieren in der lage ist. ich bleibe dabei: als LEStext zu kurz und daher belanglos.

nichts für ungut

lg
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Re: ..... Nr. 13 .....

Beitragvon riemsche » 14.08.2010, 20:04

dass ich es meinen lesern nicht gerade einfach mache, liegt nicht an absicht sondern mir autor und eigener schreibweise. wobei ich allerdings häufig feststellen konnte, dass die fragezeichen nicht immer an meiner wortung haken, sondern vielmehr am komplizierten umgang mit lyrik_vanAnderen im allgemeinen. ertapp mich ja selber, bei mir zu durchsichtig schlichtem da nach doppelten böden zu suchen, wo´s keine gibt. ich steh seit jeher auf stimmige lesungen. ein beispiel in eigener sache: ich gab neulich einer selbst textenden zufallsbekanntschaft mein letztes, zum vorhin angeschnittenen gesprächsthema adhoc passend verdichtetes. sie las es, mehrmals, schüttelte den kopf, ich fragte: soll ich ... es laut? skeptisches kopfnicken. ohne zeilenumbrüche wertend überzubetonen las ich es ihr halblaut vor und zack, da war es, das blinkeglühbirnchen überm kopfdenken, ach so ja klar doch und wenn du schon dran bist, gib doch bitte gleich noch eins zum besten.
belanglosigkeiten sind nicht selten die mücken, aus denen man fettbuchstabig rüsseltiere zimmert oder die einem wegen tagtäglicher häufung auf den magen schlagen. am schnellsten in die irre geht, wer schon bei titeln anhebt, zu aberglauben. ich akzeptiere natürlich auch den höheren anspruch, der das hier _wenn überhaupt_ als nette fingerübung klassifiziert und das auch sagt, was er meint. ich danke Euch beiden
liebe grüsse
riemsche


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