ist es wirklich so befremdlich, dass ich versuche, etwas herauszukitzeln, irgendeine stellungnahme, irgendwas mit textbezug?
es geht mir nicht darum, ob du irgendwelche vorschläge übernimmst oder nicht übernimmst. ist es aber zuviel verlangt, mal irgendeine betrachtung transparent zu machen, wenn wir uns schon über einen text unterhalten?
keine sorge, dit is nicht aufwendig -
"ich muss nichts ändern, weil ich hier die betonung brauche, weil ich hier das formale nicht durchgehend betrachten will, weil ..."
wenn ich nur höre (- ich vereinfache -), jemand sei ein sturrkopf, der seine eigene sicht hat und deshalb auch nichts ändern muss, dann führe ich selbstgespräche, dann fühle ich mich veräppelt
kann es nicht mal einen satz geben, der nicht auf eine persönliche sicht abzielt?
ich weiß, dass ich anstrengend bin. nun, ich bin hier gerne mal anstrengend. textarbeit ist übrigens auch anstrengend. ich hab' sogar einen fehler in meiner analyse gemacht. offensichtlich werde ich blind, wenn ich hier länger schreibe. ist aber auch egal.
soundso beschreibt es sehr gut:
ich so: "der text ist so"
du so: "der text ist so"
wir so: "der text ist soundso"
riemsche hat geschrieben:sollte ich mich dahingehend von deiner herangehensweise an leserkritik zu von dir geschriebenem unterscheiden, dann verwundert das keineswegs. wäre doch sowas von langweilig, wenn da alle gleich ticken würden
verbesserungsvorschläge in diesem zusammenhang erspar ich mir. du hast bestimmt eigene vorstellungen davon.
Bin ich jetzt gemein?
Stimmt, wir haben eine völlig unterschiedliche Auffassung von Textarbeit in einer Textwerkstatt.
lg
hginsomnia