tage so bunt
maler verzweifeln
im gegenlicht wird
entgegenkommendes
zum schemen
gaukelt uns vor
was längst verblüht
herbstblick
Re: herbstblick
wenn ich das gegenlicht richtig interpretiere haben wir etwa 18.oo uhr. die erste zeile würde ich mir daher schon deshalb entweder blinzelnd eindrücklicher wünschen. oder als leerraum verdichten. weil der herbst ja schon im titel steht. tage so bunt ist nämlich ein unbeschwertes aber leider auch ebenso belangloses intro. vielleicht mit dem mE guten ansatz, den malern beginnen ... entgegenkommendes ist auch wieder so eins auf die sächliche. wie wärs zB mit /das uns entgegenkommt/ ? wobei man sich dann das /uns/ bei gaukelt schenken könnte. was dem leser mehr spielraum (nur maler oder wir alle) offen lässt. womit ich mich schon wieder mit der subjektiven ertappe
lGriemsche
lGriemsche
Re: herbstblick
Hallo riemsche,
natürlich wären die von dir angesprochenen Änderungen möglich, sind aber tatsächlich subjektiv, bzw. stilgeprägt.
Ich steige gern "einfach, scheinbar belanglos" in meine Wortbilder ein. Durch das vorstehende "bunt" erhalten die "Maler" einen Bezug zu ihrem vordergründigen Tun, dem Malen, das dann übergeleitet wird in das "verzeifeln", wobei diesem in der zeilenübergreifenden Lesart, dann aber weniger das "bunt" sondern mehr das Gegenlicht Probleme bereiten. Natürlich hat der Maler die Möglichkeit seinen Standplatz zu wechseln, um nicht ins Licht der tiefstehenden Sonne blicken zu müssen, aber der Maler als Mensch auf seinem herbstlichen Lebensweg muss sich dem blendenden Licht des Jenseits stellen und kann nur schwer erkennen, was ihm oder wer ihm entgegenkommt.
Danke für dein Interesse.
LG
Perry
PS: Ich werde aber trotzdem gern deine Sicht abwägen.
natürlich wären die von dir angesprochenen Änderungen möglich, sind aber tatsächlich subjektiv, bzw. stilgeprägt.
Ich steige gern "einfach, scheinbar belanglos" in meine Wortbilder ein. Durch das vorstehende "bunt" erhalten die "Maler" einen Bezug zu ihrem vordergründigen Tun, dem Malen, das dann übergeleitet wird in das "verzeifeln", wobei diesem in der zeilenübergreifenden Lesart, dann aber weniger das "bunt" sondern mehr das Gegenlicht Probleme bereiten. Natürlich hat der Maler die Möglichkeit seinen Standplatz zu wechseln, um nicht ins Licht der tiefstehenden Sonne blicken zu müssen, aber der Maler als Mensch auf seinem herbstlichen Lebensweg muss sich dem blendenden Licht des Jenseits stellen und kann nur schwer erkennen, was ihm oder wer ihm entgegenkommt.
Danke für dein Interesse.
LG
Perry
PS: Ich werde aber trotzdem gern deine Sicht abwägen.
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hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: herbstblick
ganz schön viel herbst gerade wieder
herbste so herbst
herbstler verherbsteln
im herbstlicht wird
entgegenherbstelndes
zum herbst
herbstelt uns vor
was längst verherbstelt
---------------
das bot sich einfach so ein. sorry, falls es dir jetzt zu sehr gegen den strich geht
vielleicht kannst du ja trotzdem erkennen, worin die kritik steckt (riemsche hat es ja zum teil auch so gesagt, natürlich blumiger, also noch im frühling befindlich).
lg
hginsomnia
herbste so herbst
herbstler verherbsteln
im herbstlicht wird
entgegenherbstelndes
zum herbst
herbstelt uns vor
was längst verherbstelt
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das bot sich einfach so ein. sorry, falls es dir jetzt zu sehr gegen den strich geht
vielleicht kannst du ja trotzdem erkennen, worin die kritik steckt (riemsche hat es ja zum teil auch so gesagt, natürlich blumiger, also noch im frühling befindlich).
lg
hginsomnia
Re: herbstblick
Hallo hginsomnia,
sehr inspirierend. Was riemsches Hinweise anbelangt, habe ich ja schon geantwortet.
LG
Perry
sehr inspirierend. Was riemsches Hinweise anbelangt, habe ich ja schon geantwortet.
LG
Perry
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