Müde gehetzt durch die Welt,
längst nicht mehr leben wollend,
möchte’ ich Handstände machen,
was and’res seh’ ich nicht mehr.
Ich habe mich so unendlich satt,
könnte mich total auskotzen,
bei jedermann, es allen klagen,
meinen schweren Kopf vernageln.
Kind, kannst doch nicht andere
belasten wegen dir, überleg’,
weil, was denken sie dann, nein –
schon traust du dich nicht mehr.
Such Dir ’ne weite Spielwiese,
’nen Ersatz, süßes Surrogat,
A-bend-teu-er-spiel-platz.
ein Wol-ken-kuc-kucks-heim.
Sei Nirgendwer im Nirgendwo,
hab’ kein Ziel, keinen Plan,
ziehe dich zurück ins Gedicht,
nur das hat letztlich Gewicht.
Ich habe mich so satt – Klagelied
Re: Ich habe mich so satt – Klagelied
Hallo Pentzw,
erst dachte ich, das wäre ein Reimgedicht, aber dann entpuppte es sich doch als Parodie eines solchen oder wie soll ich Reime wie
"mehr/mehr" oder "klagen/vernageln", "Gedicht/Gewicht"
verstehen.
"Klagelieder" sind ja irgendwie nicht mehr in Mode, vorallem wenn es sich um Plattitüden wie
"Bin durch die Welt gehetzt,
müde kann ich nicht mehr:"
handelt.
Ja was könnte man daraus machen, vielleicht würde ein aktueller Bezug helfen, z.B "Die Leiden eines jungen Aktionärs" oder so.
Ich hoffe, meine offene Kritik entmutigt dich nicht, aber am Anfang braucht man "positiv" gemeinten Gegenwind, um in die "richtige" Spur zu finden.
LG
Perry
erst dachte ich, das wäre ein Reimgedicht, aber dann entpuppte es sich doch als Parodie eines solchen oder wie soll ich Reime wie
"mehr/mehr" oder "klagen/vernageln", "Gedicht/Gewicht"
verstehen.
"Klagelieder" sind ja irgendwie nicht mehr in Mode, vorallem wenn es sich um Plattitüden wie
"Bin durch die Welt gehetzt,
müde kann ich nicht mehr:"
handelt.
Ja was könnte man daraus machen, vielleicht würde ein aktueller Bezug helfen, z.B "Die Leiden eines jungen Aktionärs" oder so.
Ich hoffe, meine offene Kritik entmutigt dich nicht, aber am Anfang braucht man "positiv" gemeinten Gegenwind, um in die "richtige" Spur zu finden.
LG
Perry
Re: Ich habe mich so satt – Klagelied
houuuu das ist eins, das mir weh tut. die sorte holterdipolter, wo ich nach zwei zeilen denke: mangelts hier wem an gesprächsstoff ?
wenn nein. dann lass das reimen sein. ist nämlich _wenns nicht von selber flutscht_ Dir eigener wortung nur ein klotz mehr am bein.
lGr
wenn nein. dann lass das reimen sein. ist nämlich _wenns nicht von selber flutscht_ Dir eigener wortung nur ein klotz mehr am bein.
lGr
Re: Ich habe mich so satt – Klagelied
mir fällt da auch nichts konstruktives mehr ein ehrlich gesagt.
vielleicht funktionierts gesprochen/gelesen irgendwie besser, aber ich glaube kaum.
ich finde da auch irgendwie wenig sinn und zusammenhang, oder verstehe selbigen nicht ganz - worauf wolltest du denn hinaus?
vielleicht funktionierts gesprochen/gelesen irgendwie besser, aber ich glaube kaum.
ich finde da auch irgendwie wenig sinn und zusammenhang, oder verstehe selbigen nicht ganz - worauf wolltest du denn hinaus?
Re: Ich habe mich so satt – Klagelied
hi leute,
zunächst vielen dank für euere kritik.
ich muss es doch noch mal überarbeiten und nachdenken.
jedenfalls, sollten klagelieder nicht mehr "in" sein, geschenkt.
reimen sollte es sich einigermaßen, stimmt.
mit "aktionären" habe ich nichts am hut.
hm, und erklären muss sich ein gedicht von selbst.
also brauche ich noch zeit, das gedicht noch einmal zu überdenken.
merci
w.p.
zunächst vielen dank für euere kritik.
ich muss es doch noch mal überarbeiten und nachdenken.
jedenfalls, sollten klagelieder nicht mehr "in" sein, geschenkt.
reimen sollte es sich einigermaßen, stimmt.
mit "aktionären" habe ich nichts am hut.
hm, und erklären muss sich ein gedicht von selbst.
also brauche ich noch zeit, das gedicht noch einmal zu überdenken.
merci
w.p.
Re: Ich habe mich so satt – Klagelied
Pentzw hat geschrieben:edenfalls, sollten klagelieder nicht mehr "in" sein, geschenkt.
reimen sollte es sich einigermaßen, stimmt.
mit "aktionären" habe ich nichts am hut.
hm, und erklären muss sich ein gedicht von selbst.
in out quatsch. aber überzeug Du mich vom gegenteil (:->))
einigermaßen? wie wärs fürn anfang mit garnicht?
mensch Du bist! ne aktie - nicht gewusst ?
das recht zu schweigen? ja das red ich mir auch immer ein.
lass dir zeit. und hör dabei nicht auf, zu schreiben!
lGriemsche
Re: Ich habe mich so satt – Klagelied
Heute, erkältet,
mag ich Strophe 3 (zumindest die halbe, wegen der Selbstermahnung, die andere Hälfte ist mir auf den zweiten Blick zu "außengeleitet"), und deshalb etwas Erbsenzählerei:
"müde .../möchte’ Handstände machen/was and’res seh’ ich nicht mehr." Zusammenhang??
Strophe vier macht viel Bindestriche um ein Vorurteil, was wiederum der ausgewogenen fünften Strophe schadet.
Und ein Klagelied ist es nicht - der Titel scheint dazu da, Unverbindlichkeit herzustellen.
Liest sich aber ganz flüssig, wie ein schnell geschriebenes Spiel um die Stimmung.
kastell
mag ich Strophe 3 (zumindest die halbe, wegen der Selbstermahnung, die andere Hälfte ist mir auf den zweiten Blick zu "außengeleitet"), und deshalb etwas Erbsenzählerei:
"müde .../möchte’ Handstände machen/was and’res seh’ ich nicht mehr." Zusammenhang??
Strophe vier macht viel Bindestriche um ein Vorurteil, was wiederum der ausgewogenen fünften Strophe schadet.
Und ein Klagelied ist es nicht - der Titel scheint dazu da, Unverbindlichkeit herzustellen.
Liest sich aber ganz flüssig, wie ein schnell geschriebenes Spiel um die Stimmung.
kastell
Nobody in the lane, and nothing, nothing but blackberries,/ Blackberries on either side, though on the right mainly, A blackberry alley, going down in hooks, and a sea/ Somewhere at the end of it, heaving...
Re: Ich habe mich so satt – Klagelied
mensch Du bist! ne aktie - nicht gewusst ?
siehe 3. Stophe
viewtopic.php?f=6&t=5267
das recht zu schweigen? ja das red ich mir auch immer ein.
ich kaufe dir sowieso nichts ab!
salut
w.pentz
siehe 3. Stophe
viewtopic.php?f=6&t=5267
das recht zu schweigen? ja das red ich mir auch immer ein.
ich kaufe dir sowieso nichts ab!

salut
w.pentz
Re: Ich habe mich so satt – Klagelied
Ja gut, die Reime sind jetzt so nicht schlüssig, aber ich finde dass deine gewählte Thematik sehr sehr aktuell und auch wichtig ist. Das Thema Burn-Out ist gehört zu unserer modernen Gesellschaft ja mittlerweile zur Tagesordnung und da finde ich es nur richtig, wenn man sich auch lyrisch, literarisch mit dem Thema auseinandersetzt. Weiter so!
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