so einen oktober sah ich nie
blätter glimmende tagsterne
im tiefstehenden wanderten wir
über laubteppiche hinauf
zu den hügeln von denen aus
erste winterwolken das ende
fröstelnd nahbar machten
1. Fassung:
Jahrhundertherbst
so einen hatten wir noch nie
zumindest kann ich mich nicht
an eine solche farbenpracht erinnern
viele bleiben stehen und staunen
wie blätter glimmen im tiefstehenden
licht wandern wir über laubteppiche
hinauf zu den hügeln von denen aus
erste winterwolken erahnbar sind
deren schneewehen uns frösteln lässt
jahrhundertherbst
-
hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: jahrhundertherbst
sorry, perry,
aber den text hast du mal gehörig in den sand gesetzt.
ja, das li hat kann sich an so einen herbst also nicht erinnern. so what? das ist mal stilistisch wie inhaltlich dermaßen belanglos, da friert mir beim lesen das gähnen ein. das wirkt wie ein teil eines abgeschriebenen small-talk-dialogs.
dieses stehen bleiben und staunen alleine schon ist in sich dermaßen überdramatisiert, dass es m.e. schon surreal wirkt oder nein, besser: es wirkt wie die vorstellung eines lis, das sich vorstellt, wie man sich diesen herbst vorzustellen hat, nämlich postkartenidyllbeeindruckt (geiles wort, ne
) verzückt. statt 'glimmen' wäre wohl ein leuchten besser, schließlich wollen die leute ja nicht auf heißen kohlen laufen.
das verweist auf ein iteriertes muster in einer gewissen menge deiner texte: gegenwartsbeschreibung + antizipation (nur als feststellung).
ich nehme an, du meinst die schneewehen als plural von wehe und müsstest dann das 'lässt' ebenfalls pluralisch konjugieren. solltest du das 'wehen' meinen, würde ich einwerfen, dass das sprachlich ungeschickt eingebettet ist, da der bezug auf 'die winterwolken ..., deren' auf ein plural verweist.
davon abgesehen haben aber die wolken auch gar nichts mit den wehen zu tun (ja, eine wolke erzeugt, wenn man es ganz genau nehmen will, noch nicht mal schnee, sondern regnet ab, wobei ich diese differenzierung in einem lyrischen text nicht erwarte.). eine wehe allerdings findet nicht durch die wolke statt, sondern durch den wind und typischerweise durch bodenwinde, weil sie sonst als solche ja nicht wahrgenommen werden kann. statt schneewehe könnte hier im bezug zur wolke höchstens schnee stehen.
es geht mir dabei keineswegs darum, einen lyrischen text zu verwissenschaftlichen, wohl aber darauf hinzuweisen, welche wortbedeutungen sich in diesem text verstecken. denn dieses ist für dessen qualität ein wichtiges kriterium ...
... und da ist leider mein urteil eindeutig:
der text bildet eine belanglose szenerie mit tausendfach in diesem herbstzusammenhang gehörten wörtern ('farbenpracht, laubteppich, blätter z.b.) ab und ist teilweise sogar in seiner wortwahl falsch bzw. ungenau ('glimmen' und 'schneewehen').
lg
hginsomnia
aber den text hast du mal gehörig in den sand gesetzt.
Perry hat geschrieben:so einen hatten wir noch nie
zumindest kann ich mich nicht
an eine solche farbenpracht erinnern
ja, das li hat kann sich an so einen herbst also nicht erinnern. so what? das ist mal stilistisch wie inhaltlich dermaßen belanglos, da friert mir beim lesen das gähnen ein. das wirkt wie ein teil eines abgeschriebenen small-talk-dialogs.
Perry hat geschrieben:viele bleiben stehen und staunen
wie blätter glimmen im tiefstehenden
licht wandern wir über laubteppiche
dieses stehen bleiben und staunen alleine schon ist in sich dermaßen überdramatisiert, dass es m.e. schon surreal wirkt oder nein, besser: es wirkt wie die vorstellung eines lis, das sich vorstellt, wie man sich diesen herbst vorzustellen hat, nämlich postkartenidyllbeeindruckt (geiles wort, ne
) verzückt. statt 'glimmen' wäre wohl ein leuchten besser, schließlich wollen die leute ja nicht auf heißen kohlen laufen.Perry hat geschrieben:hinauf zu den hügeln von denen aus
erste winterwolken erahnbar sind
deren schneewehen uns frösteln lässt
das verweist auf ein iteriertes muster in einer gewissen menge deiner texte: gegenwartsbeschreibung + antizipation (nur als feststellung).
ich nehme an, du meinst die schneewehen als plural von wehe und müsstest dann das 'lässt' ebenfalls pluralisch konjugieren. solltest du das 'wehen' meinen, würde ich einwerfen, dass das sprachlich ungeschickt eingebettet ist, da der bezug auf 'die winterwolken ..., deren' auf ein plural verweist.
davon abgesehen haben aber die wolken auch gar nichts mit den wehen zu tun (ja, eine wolke erzeugt, wenn man es ganz genau nehmen will, noch nicht mal schnee, sondern regnet ab, wobei ich diese differenzierung in einem lyrischen text nicht erwarte.). eine wehe allerdings findet nicht durch die wolke statt, sondern durch den wind und typischerweise durch bodenwinde, weil sie sonst als solche ja nicht wahrgenommen werden kann. statt schneewehe könnte hier im bezug zur wolke höchstens schnee stehen.
es geht mir dabei keineswegs darum, einen lyrischen text zu verwissenschaftlichen, wohl aber darauf hinzuweisen, welche wortbedeutungen sich in diesem text verstecken. denn dieses ist für dessen qualität ein wichtiges kriterium ...
... und da ist leider mein urteil eindeutig:
der text bildet eine belanglose szenerie mit tausendfach in diesem herbstzusammenhang gehörten wörtern ('farbenpracht, laubteppich, blätter z.b.) ab und ist teilweise sogar in seiner wortwahl falsch bzw. ungenau ('glimmen' und 'schneewehen').
lg
hginsomnia
Re: jahrhundertherbst
Hallo hginsomnia,
da ich selbst gern kritisch bin, stelle ich mich natürlich deiner Kritik, auch wenn man sie leicht für einen Verriss halten könnte.
Ja die gewohnten Herbstbilder können einem schon zum Halse heraushängen. Der Titel deutet ja auch schon fast eine unerträgliche Übersteigerung des Herbstklischees an, auch wenn das LI dies subjektiv relativiert mit
"zumindest kann ich mich nicht
an eine solche farbenpracht erinnern."
Was könnte das LI veranlassen, sich der vergänglichen Schönheit so hingebungsvoll zu widmen.
Aus alter Lyrikschule wissen wir, dass der Herbst auch gern mit dem Lebensende assoziert wird. Vielleicht spürt das LI, dass dieser Herbst sein letzter ist und deshalb sosehr in der Bedeutung steigt. Die letzte Strophe spricht dann ja auch von
"erahnbarem frösteln."
Womit du natürlich rein wissenschaftlich Recht hast, ist das Winterwolken und Schneewehen keinen direkten Zusammenhang haben. Es ist ja auch das Wehen des Schnees gemeint, dass die Winterwolken im übertragenen Sinn in sich tragen.
Grammatikalisch bezieht sich das "lässt" auf das Schneewehen (Wehen des Schnees) und passt deshalb durchaus.
Ja zum Schluss noch ein persönliches Wort. Wenn du möchtest, dass ich deine Kritiken weiterhin ernst nehme, dann solltest du dich eines "fachmännischen" Vokabulars bedienen und keine "billigen" Vorurteile reiten.
LG
Perry
da ich selbst gern kritisch bin, stelle ich mich natürlich deiner Kritik, auch wenn man sie leicht für einen Verriss halten könnte.
Ja die gewohnten Herbstbilder können einem schon zum Halse heraushängen. Der Titel deutet ja auch schon fast eine unerträgliche Übersteigerung des Herbstklischees an, auch wenn das LI dies subjektiv relativiert mit
"zumindest kann ich mich nicht
an eine solche farbenpracht erinnern."
Was könnte das LI veranlassen, sich der vergänglichen Schönheit so hingebungsvoll zu widmen.
Aus alter Lyrikschule wissen wir, dass der Herbst auch gern mit dem Lebensende assoziert wird. Vielleicht spürt das LI, dass dieser Herbst sein letzter ist und deshalb sosehr in der Bedeutung steigt. Die letzte Strophe spricht dann ja auch von
"erahnbarem frösteln."
Womit du natürlich rein wissenschaftlich Recht hast, ist das Winterwolken und Schneewehen keinen direkten Zusammenhang haben. Es ist ja auch das Wehen des Schnees gemeint, dass die Winterwolken im übertragenen Sinn in sich tragen.
Grammatikalisch bezieht sich das "lässt" auf das Schneewehen (Wehen des Schnees) und passt deshalb durchaus.
Ja zum Schluss noch ein persönliches Wort. Wenn du möchtest, dass ich deine Kritiken weiterhin ernst nehme, dann solltest du dich eines "fachmännischen" Vokabulars bedienen und keine "billigen" Vorurteile reiten.
LG
Perry
Re: jahrhundertherbst
Hallo Perry,
ein Moderatoren-Wort am Rande: Auf welche Kritik bezieht sich dieser Vorwurf? Der Beitrag von hginsomnia in diesem Thread kann nicht ursächlich dafür gewesen sein, denn er zeugt meines Erachtens davon, dass hginsomnia dein Gedicht gelesen und sich durchaus fach-spezifische Gedanken dazu gemacht hat, mit denen er sein eindeutiges Urteil begründet. Das unterstreicht auch das "Fachvokabular", das du eingeklagt hast: lyrisches ich, iteriertes muster, plural, konjugieren, differenzierung, lyrischen text, bezug, wortbedeutungen, wortwahl usw.
Wenn zwischen euch beiden vielleicht ein "persönlicher" Konflikt schwelt, wäre es vielleicht besser diesen per KN oder Mail direkt zu besprechen.
Das Urteil von hginsomnia ist hart, zugegeben. Wenn du so ein hartes, aber sachlich begründetes Urteil nicht hinnehmen oder wenigstens "tolerieren" kannst, dann ist das Posten von Texten in einer offenen Textwerkstatt wie dieser vielleicht nicht der richtige Weg für dich? Zumal ich leider beobachten muss, dass deine eigenen Kritiken zu anderen Texten zum Teil einen nicht annäherend so sachlichen und konstruktiven Ton erreichen:
viewtopic.php?f=6&t=5579#p29943
viewtopic.php?f=6&t=5291#p29198
Ich hoffe, du fühlst dich jetzt nicht zusätzlich von mir angegriffen. Ich habe nichts dagegen, dass auch mal eine Meta-Kritik einer Kritik erfolgt. Allerdings wäre es dann wünschenswert, wenn die Beweisführung ebenso sachlich und "am Text" erfolgt, wie die Anklage es behauptet.
MfG,
[) i r k
Perry hat geschrieben:Ja zum Schluss noch ein persönliches Wort. Wenn du möchtest, dass ich deine Kritiken weiterhin ernst nehme, dann solltest du dich eines "fachmännischen" Vokabulars bedienen und keine "billigen" Vorurteile reiten.![]()
ein Moderatoren-Wort am Rande: Auf welche Kritik bezieht sich dieser Vorwurf? Der Beitrag von hginsomnia in diesem Thread kann nicht ursächlich dafür gewesen sein, denn er zeugt meines Erachtens davon, dass hginsomnia dein Gedicht gelesen und sich durchaus fach-spezifische Gedanken dazu gemacht hat, mit denen er sein eindeutiges Urteil begründet. Das unterstreicht auch das "Fachvokabular", das du eingeklagt hast: lyrisches ich, iteriertes muster, plural, konjugieren, differenzierung, lyrischen text, bezug, wortbedeutungen, wortwahl usw.
Wenn zwischen euch beiden vielleicht ein "persönlicher" Konflikt schwelt, wäre es vielleicht besser diesen per KN oder Mail direkt zu besprechen.
Das Urteil von hginsomnia ist hart, zugegeben. Wenn du so ein hartes, aber sachlich begründetes Urteil nicht hinnehmen oder wenigstens "tolerieren" kannst, dann ist das Posten von Texten in einer offenen Textwerkstatt wie dieser vielleicht nicht der richtige Weg für dich? Zumal ich leider beobachten muss, dass deine eigenen Kritiken zu anderen Texten zum Teil einen nicht annäherend so sachlichen und konstruktiven Ton erreichen:
viewtopic.php?f=6&t=5579#p29943
viewtopic.php?f=6&t=5291#p29198
Ich hoffe, du fühlst dich jetzt nicht zusätzlich von mir angegriffen. Ich habe nichts dagegen, dass auch mal eine Meta-Kritik einer Kritik erfolgt. Allerdings wäre es dann wünschenswert, wenn die Beweisführung ebenso sachlich und "am Text" erfolgt, wie die Anklage es behauptet.

MfG,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
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hginsomnia
- Klio
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- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: jahrhundertherbst
Dann muss ich hier doch auch mal deutlich werden:
@ Dirk
Das vorab: Mir ist von keinem schwelenden Konflikt bewusst. Daher wüsste ich nicht, was es persönlich mit Perry zu klären gäbe. Ich danke dir dafür, dass du hier Perrys Reaktion hinterfragst.
@ Perry
Was habe ich hier gemacht: Ich habe eine deutliche Kritik geschrieben, nicht mehr. Diese habe ich etwas im Plauderton verfasst, um etwas Lockerung hereinzubringen. Offensichtlich hat dies nicht funktioniert. Die Stellen allerdings, die ich besonders kritisiert habe, habe ich auch der Sache nach analysiert. So habe ich bei 'schneewehen' beide Möglichkeiten (Plural und Singular) angegeben und die jeweiligen Probleme damit kenntlich gemacht. Das im Singular das 'lässt' ebenfalls im Singular steht, versteht sich wohl von selbst.
Ob der Leser nun den Herbst des Lebens assoziiert oder nicht ist bei Wortwahl und Struktur zunächst recht unerheblich und spielt erst bei der Interpretation eine Rolle. Ein Wort dazu allerdings doch: Auch die Assoziation des Herbstes des Lebens ist dermaßen verbraucht, dass sie ebensowenig eine Verbesserung der Bewertung dieses Textes bewirkte.
Weitere Anknüpfungspunkte an meine Kritik finde ich bei dir nicht. Stattdessen das hier:
Welche billigen Vorurteile reite ich denn bitte? Das lasse ich mir nicht unterstellen. Du kannst gerne gegenargumentieren, aber auf dem Niveau kann ich meinerseits deine Antworten nicht ernst nehmen.
Also nochmal: Welche billigen Vorurteile siehst du in meiner Kritik (am Text bitte argumentieren)?
Dazu: Ich habe etwas Fachvokabular verwendet, wenn ich es auch nicht bis in die letzte Blüte exerziert habe. Ich erinnere mich, dass du mir an anderer Stelle mal unterstellt hast, ich würde mit Fachwörtern doch nur weniger Kundige beeindrucken wollen. (den Link lasse ich mal raus, um dich nicht weiter zu kompromittieren). Du kannst es nicht drehen, wie es dir gerade passt.
Und folgendes noch, was mich enorm stört:
Nun hast du dir einen Text von mir gesucht, um etwas zu schreiben. Dir sollte klar sein, dass ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass dieses unter deinem Eindruck meiner Kritik passiert, denn schließlich bot sich dieser (mein) Text schon länger zur Besprechung an. Vorher kein Wort dazu und jetzt, wenn ich ehrlich bin, auch kein analytisches Wort, sondern lediglich eine beiläufig formulierte Meinungsbekundung mit Spuren einer Interpretation. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie ich das bewerte.
lg
hginsomnia
@ Dirk
Das vorab: Mir ist von keinem schwelenden Konflikt bewusst. Daher wüsste ich nicht, was es persönlich mit Perry zu klären gäbe. Ich danke dir dafür, dass du hier Perrys Reaktion hinterfragst.
@ Perry
Was habe ich hier gemacht: Ich habe eine deutliche Kritik geschrieben, nicht mehr. Diese habe ich etwas im Plauderton verfasst, um etwas Lockerung hereinzubringen. Offensichtlich hat dies nicht funktioniert. Die Stellen allerdings, die ich besonders kritisiert habe, habe ich auch der Sache nach analysiert. So habe ich bei 'schneewehen' beide Möglichkeiten (Plural und Singular) angegeben und die jeweiligen Probleme damit kenntlich gemacht. Das im Singular das 'lässt' ebenfalls im Singular steht, versteht sich wohl von selbst.
Ob der Leser nun den Herbst des Lebens assoziiert oder nicht ist bei Wortwahl und Struktur zunächst recht unerheblich und spielt erst bei der Interpretation eine Rolle. Ein Wort dazu allerdings doch: Auch die Assoziation des Herbstes des Lebens ist dermaßen verbraucht, dass sie ebensowenig eine Verbesserung der Bewertung dieses Textes bewirkte.
Weitere Anknüpfungspunkte an meine Kritik finde ich bei dir nicht. Stattdessen das hier:
Perry hat geschrieben:Ja zum Schluss noch ein persönliches Wort. Wenn du möchtest, dass ich deine Kritiken weiterhin ernst nehme, dann solltest du dich eines "fachmännischen" Vokabulars bedienen und keine "billigen" Vorurteile reiten.
Welche billigen Vorurteile reite ich denn bitte? Das lasse ich mir nicht unterstellen. Du kannst gerne gegenargumentieren, aber auf dem Niveau kann ich meinerseits deine Antworten nicht ernst nehmen.
Also nochmal: Welche billigen Vorurteile siehst du in meiner Kritik (am Text bitte argumentieren)?
Dazu: Ich habe etwas Fachvokabular verwendet, wenn ich es auch nicht bis in die letzte Blüte exerziert habe. Ich erinnere mich, dass du mir an anderer Stelle mal unterstellt hast, ich würde mit Fachwörtern doch nur weniger Kundige beeindrucken wollen. (den Link lasse ich mal raus, um dich nicht weiter zu kompromittieren). Du kannst es nicht drehen, wie es dir gerade passt.
Und folgendes noch, was mich enorm stört:
Nun hast du dir einen Text von mir gesucht, um etwas zu schreiben. Dir sollte klar sein, dass ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass dieses unter deinem Eindruck meiner Kritik passiert, denn schließlich bot sich dieser (mein) Text schon länger zur Besprechung an. Vorher kein Wort dazu und jetzt, wenn ich ehrlich bin, auch kein analytisches Wort, sondern lediglich eine beiläufig formulierte Meinungsbekundung mit Spuren einer Interpretation. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie ich das bewerte.
lg
hginsomnia
Re: jahrhundertherbst
Hallo Dirk,
es gibt keinen schwelenden Konflikt zwischen mir und hginsomnia, ich habe lediglich anklingen lasse, dass er in seiner Wortwahl nicht gerade kommunikationsfördernd agiert.
Das heißt nicht, dass ich keine "harte" Kritik vertrage, nur dass ich einen anderen Ton bevorzuge. Klar habe ich auch schon hart kritisiert, aber man lernt ja schließlich dazu.
Dass ich nicht beleidigt bin zeigt doch, dass ich trotzdem einen Text von hginsomnia kommentiert habe ohne mich zu revanchieren.
Hallo hginsomnia,
wenn du immer so plauderst, will ich mich lieber nicht mit dir unterhalten.
Aber bleiben wir sachlich. Ich denke, ich habe umfassend auf deine fachlichen Anmerkungen geantwortet, dass wir z.B. was die Schneewehen anbelangt unterschiedlicher Meinung sind, ist nun mal so. Du liest es nur grammatikalisch, ich lese es im übertragen Sinn.
Das Problem von "verbrauchten" Metaphern ist allgegenwärtig, es kommt immer auf den Kontext an, in dem man sie verwendet.
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass du den Text für schlecht hältst. Da ich deine Argumentation nicht teile, sind wir wohl am Ende angekommen, denn ich nehme nicht an, dass du noch konkrete Verbesserungsvorschläge für mich hast.
LG
Perry
es gibt keinen schwelenden Konflikt zwischen mir und hginsomnia, ich habe lediglich anklingen lasse, dass er in seiner Wortwahl nicht gerade kommunikationsfördernd agiert.
Das heißt nicht, dass ich keine "harte" Kritik vertrage, nur dass ich einen anderen Ton bevorzuge. Klar habe ich auch schon hart kritisiert, aber man lernt ja schließlich dazu.
Dass ich nicht beleidigt bin zeigt doch, dass ich trotzdem einen Text von hginsomnia kommentiert habe ohne mich zu revanchieren.
Hallo hginsomnia,
wenn du immer so plauderst, will ich mich lieber nicht mit dir unterhalten.
Aber bleiben wir sachlich. Ich denke, ich habe umfassend auf deine fachlichen Anmerkungen geantwortet, dass wir z.B. was die Schneewehen anbelangt unterschiedlicher Meinung sind, ist nun mal so. Du liest es nur grammatikalisch, ich lese es im übertragen Sinn.
Das Problem von "verbrauchten" Metaphern ist allgegenwärtig, es kommt immer auf den Kontext an, in dem man sie verwendet.
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass du den Text für schlecht hältst. Da ich deine Argumentation nicht teile, sind wir wohl am Ende angekommen, denn ich nehme nicht an, dass du noch konkrete Verbesserungsvorschläge für mich hast.
LG
Perry
-
hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: jahrhundertherbst
ja,
ich sollte mich für eine zeit verabschieden. die kommunikation ist mir zu eindimensional.
lg
hginsomnia
ich sollte mich für eine zeit verabschieden. die kommunikation ist mir zu eindimensional.
lg
hginsomnia
-
Herbert Eiter
- Orpheus
- Beiträge: 267
- Registriert: 04.01.2004, 19:30
Re: jahrhundertherbst
so eines hatten wir noch nie
zumindest kann ich mich nicht
an eine solche metaphernpracht erinnern
viele bleiben stehen und staunen
über trockene zeilen im tiefstehenden
anspruch wandern wir über farbloses hinweg
hinauf zu den hügeln von denen aus
ernste borniertheit erahnbar ist
deren schneewehen uns frösteln lässt
zumindest kann ich mich nicht
an eine solche metaphernpracht erinnern
viele bleiben stehen und staunen
über trockene zeilen im tiefstehenden
anspruch wandern wir über farbloses hinweg
hinauf zu den hügeln von denen aus
ernste borniertheit erahnbar ist
deren schneewehen uns frösteln lässt
and all the lousy little poets coming round ...
Re: jahrhundertherbst
Hallo Herbert,
das mag ich so besonders an dir, einfach noch ein wenig genüßlich rumstochern, statt brauchbare Vorschläge zu machen.
Manche Metaphern werden einem nicht auf dem Silbertablett serviert. Aber so ist es natürlich viel einfacher.
LG
Perry
das mag ich so besonders an dir, einfach noch ein wenig genüßlich rumstochern, statt brauchbare Vorschläge zu machen.
Manche Metaphern werden einem nicht auf dem Silbertablett serviert. Aber so ist es natürlich viel einfacher. LG
Perry
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