An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Du schreibst Gedichte? Laß sie nicht in einer Schublade verschimmeln! Menschenbeifall wirst Du hier finden, aber auch Kritik und Rat.
Pentzw
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An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon Pentzw » 01.12.2011, 23:46

Aha, Gedichte machen Euch stumm,
nicht weil Ihr seid besonders dumm,
aber mehr, weil es wohl geht darum,
nicht zu sein wie ein Cha-mä-le-um?

Oder doch nicht darum, nicht Kamel?
Wartet Ihr im Innern auf den Befehl?
Seid ihr mehr zu faul zum Schreiben?
Meine Poems sind wenig zum Greifen?

Auf ein Gedicht mit viel, wenig Gewicht?
Falschen Reim, mir werfen ins Gesicht?
Realsorgen, damit man es endlich weiß?
Brachialgewalt, viel, viel Sex, ganz heiß?

Welche Rolle spielt’s; mit welcher Musik?
Es ist so einerlei, ich sag eins: fuck it!
So viel: wer sich legt quer und krumm,
schert sich zuletzt eh nicht ums Darum!

*

Suche keinen Chor, kein Literaturforum,
kein affiges Getue, Lügen und Geheule,
wo mir zuschreit die Ad-mi-ni-stra-tion:
weiter so, schön - all solch Geheuchle.

Will ehrliche Antwort, ohne Verängstigung,
ohne Schielen nach dem bösen Publikum.
Ich will nur die reine Wahrheit, verdammt!
unverfälscht, impulsiv und klar genannt!

Ohne Hintergedanken und geringste Müh‘,
müsst ihr sagen, was ihr darüber denkt.
Zu viel verlangt, habt Ihr Euch verrenkt?
Sagt Ihr, ach, das rührt nicht an meiner Ruh‘?,

dann werde ich Euch verfolgen bis ans End‘,
glaubt mir, meine Rache kennt nicht Gnade,
bis ich weiß, ich habe wirklich grazile Händ‘,
oder schreib‘ wie ein Club der Alten Garde.


*

Ok, bin für Euch nichts als Fraß,
Ihr, die gierigen lechzenden Geier,
wie auf Fische die geilen Reiher.
stürzt Euch auf mich, leck‘res Aas.

Doch seid ihr vielleicht nur Esel,
blökend Euer einfältig’s I-A, I-A,
nämlich Ich-Auch, Ich Auch, naa!,
sitzt ganz schön tief in der Nessel.

Meint Ihr, dass ich gar wüsste nicht,
ihr Geiferer auf mein Missgeschick,
wollt schreien laut: wie ungeschickt,
weiß er zu schreiben kein Gedicht.

Könnt Euch so passen, Wölfe, Lämmer!
Kitsch, Tratsch, Abendrot im Dämmer!
Oh, ich zeig Euch nicht den Pimmel.
Habe großes Mitleid mit dem Simpel.

riemsche
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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon riemsche » 02.12.2011, 00:55

21 leute anwesend und schweigen im walde? na fein. dann raus als erster auf die virtuelle tanzfläche.
du legst dich ja ab der ersten zeile darauf fest, sowieso kein literaturforum zu suchen. das macht die fragestellung ziemlich einfach: warum also bist du hier ???
deine poems zu greifen, ist mE nicht möglich. weil sie sind schlicht und einfach nicht und wenn, dann allenfalls in spurenelementen vorhanden sind.
und dass du nicht einmal jetzt imstande bist, eine einzige EINE EINZIGE strophe im simplen paarreim zumindest halbwegs gebacken zu kriegen, könnte seine ursache darin haben, dass du dich mit jedem nachschlag weiter von dem entfernst, was hier _und ich betone HIER, denn adäquate kummernummern gibts im net zuhauf_ ein publikum findet, das einen trolligen auftritt dieser qualität auf dauer unterhaltsam wertet.
dir das jetzt schriftlich geben zu müssen, macht mir genau so wenig spass wie Dir, es zu lesen. was mir den thread und dessen auslöser nicht unbedingt sympathischer macht. wenn dir das zU hart dünkt. sorry. aber vorm zu bett gehen schluck ich dEn knurrer nicht einfach runter.
lGriemsche

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon [) i r k » 02.12.2011, 01:08

Soviel ist sicher: Das Publikum hat nicht darauf gewartet, beleidigt zu werden. :-D
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)

Pentzw
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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon Pentzw » 02.12.2011, 01:08

hallo riemsche,
danke für der offenbarung deines zorns.
mensch, ich weiß nicht, was ein reim ist?
mensch meier, dabei dachte ich, ein paar sind darunter, aber nicht ein Einziger?
mensch werner, ich glaub du musst dich ganz schön am riemen reissen, wenn es stimmt, was riemsche sagt.
echt, riemsche, darüber muss ich nun wirklich schwer nachdenken, was ein paarreim ist, und dass da überhaupt keine sich reimende endsilben sein sollen. unglaublich, echt.
merci soweit nochmal
werner

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon Ralfchen » 02.12.2011, 01:17

ach RIEMI - ich finde das wirr-warr erste klasse. besser als mein zensuriertes lämmer-epos, denn es bleibt in all seiner unvergänglichen schönheit hier stehen um die user des forums zu lehren, wie man einen text schon vor dem kreatievn prozess so umlyren kann dass er dick wie mayo n' naise wird.

gratuliere Pentzw - dubissn echta mercedes.

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon hginsomnia » 02.12.2011, 01:46

naja,

reime sind schon da, jede menge, sie sind nur ...

riemsche
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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon riemsche » 02.12.2011, 13:29

ich sagte: dass du nicht einmal jetzt imstande bist, eine einzige EINE EINZIGE strophe im simplen paarreim zumindest halbwegs gebacken zu kriegen. wär dem verständnis ungemein förderlich, wenn nebst abschwächendem erbsenzählen auch noch schauGenau nicht zu kurz kommt. danke für die aufmerksamkeit.
Pentzw hat geschrieben:danke für der offenbarung deines zorns.

oh ein danke, das keins ist. abgesehen davon, dass es /die/ offenbarung heißt, war´s keine. an zorn wär mir emotionales zuviel eigentum, um ihn in threads vanAnderen auf persönlich unbekannt loszulassen.

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon Pentzw » 02.12.2011, 19:02

so, liebes riemsche,

keine einzige strophe kriege ich gebacken, nicht halbwegs.
und was ist mit folgender, ist das nicht ein paarreim, wo die enden der zeilen in gleichen silben sich decken? ansonsten bin ich wohl total hirntot!


Auf ein Gedicht mit viel, wenig Gewicht?
Falschen Reim, mir werfen ins Gesicht?
Realsorgen, damit man es endlich weiß?
Brachialgewalt, viel, viel Sex, ganz heiß?



und was ralfchen gerschrieben hat, ist sauinteressant. ein gedicht, das anstieß hier? ob er mir es mal senden kann?
pentzwe@gmx.de
wäre saugeil
gruß
von der
mayonese

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon Ralfchen » 02.12.2011, 19:48

Pentzw hat geschrieben:und was ralfchen gerschrieben hat, ist sauinteressant. ein gedicht, das anstieß hier? ob er mir es mal senden kann?
pentzwe@gmx.de
wäre saugeil
gruß
von der
mayonese


schon erledigt guter junge.

also ich mag deinen stil. erinnert mich an ne längst vergangene zeit, wo man mich als kleinen unbeugsamen jungen in der wirren-anstalt mit MA0 - Hemmern runterhämmerte. fühlte mich mächtig wie MAO.

hginsomnia
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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon hginsomnia » 02.12.2011, 22:31

tach auch,

eine replik sollte (auch in gedichtähnlicher form) aber schon etwas substanz haben. auf was verweist das denn, wenn man mühe haben muss, in einem selbst geschriebenen text wenigstens eine strophe zu finden, in dem zumindest der paareim stimmt (ich finde sonst noch eine und eine weitere mit viel gutem willen)?

bei der rausgesuchten strophe stimmt der reim und das war es sonst auch.

Pentzw hat geschrieben:Falschen Reim, mir werfen ins Gesicht?


ähm, really?

Für 'ne Satire fehlt auch was, also was willste damit bezwecken?

lg
hginsomnia

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon Pentzw » 02.12.2011, 22:35

zitat "in einem selbst geschriebenen text mühe hat, eine ... strophe zu finden", was heißt das? ist ein nicht selbstgeschriebener text ein von einem computer oder sonstigem programm geschriebener text?

gr.
w.p.

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon hginsomnia » 02.12.2011, 22:38

es ist ein von dir geschriebener text. es ist nur eine frage nach deiner reflektion. ich meine, du hast ja nicht umsonst diese eine strophe herausgenommen.

Pentzw hat geschrieben:zitat "in einem selbst geschriebenen text mühe hat, eine ... strophe zu finden", was heißt das? ist ein nicht selbstgeschriebener text ein von einem computer oder sonstigem programm geschriebener text?


also einfach ein von dir geschriebener text war damit gemeint.

editiert:

und ein nicht selbst geschriebener text ist dieser text hier auf mich bezogen, also ein text, welchen ich kommentiere.

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon Ralfchen » 02.12.2011, 23:40

Aha, Gedichte machen Euch stumm,
nicht weil Ihr seid besonders dumm,
aber mehr, weil es wohl geht darum,
nicht zu sein wie ein Cha-mä-le-um?


was er wirklich scriben woulte waaa das:

Macht Euch mein Gedichtlein stumm?
Schon. Obgleich ihr scheint nicht dumm.
Gehts gerade nicht, dann krumm,
Bleibt Kameleons darum?

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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon hginsomnia » 03.12.2011, 00:54

1.) Woher willst du das wissen?
2.) Warum schreibt er das dann nicht?
3.) Und was soll der Unfug?

Ralfchen
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Re: An mein wartendes Publikum: worauf wartet Ihr?

Beitragvon Ralfchen » 03.12.2011, 02:21

er ist ein magier der seine sprache verschlüsselt. wie LEONARDO DA in spiegelschrift schrieb, denkt Pentzw im soge. spiegeldenken. das ist nix neues und eine methode, die ihren ursprung in der antike, wenn nicht sogar in den geschlossenen gesellschaften hatte. der denker weiß zwar was er denkt, will er es aber niederschreiben verspiegelt es sich gedankenweise und es kommt ein wirr-warr-gobbel-di-gobb raus. er weiß zwar immer noch, was es bedeutet und wundert sich grün und gelb, weils die anderen nicht tun/verstehen. wird dir jeder psychotherapeut bestätigen.


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