Prolog:
neben dem umgeworfenen becher_________________________die tastatur wird vorsichtig
steht die phrase des nichts
das einfach ist und sie schwebt___________________________mit hilfe eines handtuchs
über den fingern die ihre letter
in den auslaufenden tee schreiben_________________________ein gegenstand
_______________________der zur restrukturierung freigegeben ist___________________
bald gehe ich übers gestein, bald gehen die töne lichtsam in die gebirgsecken, die milch der gläsernen hand über den jordan. dort, wo heute noch übermorgen ist, verlöre sich meine spur
ohne die gegenläufigen zeilen der stillstehenden beweggründe.
1.)
es wirkte bezaubernd nach, nach dem schlaf
sich dürstend fertige absätze im pausenhof
zu erstellen und dich - im dunkeln ungenau
verdoppelt. keine gewähr mehr: wer
sich dagegegen wehrt liegt in meinen augen;
da tritt ein fuß ins geradeaus, da stehen
mindestens mehr als eine notiz sich im wege.
dich lässt besser nur der durchgesinnte an sich ran, der kann
die seme separieren. mit solch unruhigen tieren ist nicht zu spaßen,
die wurden gerade noch angesteckt mit absicht und gewissen.
2.)
es scheint, als lägen goldbarren hinter den fenstern
und es gälte, beides zu verschließen. deine traurigsten
ausflüge liegen in der seele
des beschreibers. ich zeichne dir eine geste gegen die
illuminierten wege und eine grimasse zum schein.
du streifst die röcke und mäntel allenfalls am saum!
3.)
was nicht in das entstehen eines lächeln passt
nähe ich in deine diskursive uniform. es gelten:
körperzellen unterm mikroskop einer obsession
und das erkennen. rote punkte hebeln
die perspektive einer fallenden ameise aus.
4.)
durch die antike falltür eröffne ich dir eine entscheidung,
gefüttert mit den zwiebeln im gehackten
meiner lieblos gewordenen schriften über die
versicherungspflaster der sich vermehrenden
bläulichen lippen. meine mittelglieder erheben
sich nicht weiter über den gezuckerten weg
durch den bereitgestellten schlamm,
in den du fallen magst.
5.)
dein ausgang stöhnt schon in den dreck
auf den letzten schwertern
und kann sich nicht entknoten. ich baue
dir eine brücke, wie üblich
aus frauenaugen und einem hauch eines solchen
aufbruchs, wie ihn die socken in den kommoden
gelegentlich anstreben. dein letzter moment
sei das gefühl des eigentümers
der füße!
5 Schritte
Re: 5 Schritte
bezaubernd - ja das isses. so bezaubernd, dass ichs _prolog sagt ja schon, dasses länger dauert_ gern häppchenweise auf der zunge zergehen lassen möchte.
das mit dem in auslaufenden tee schreiben .... hmm dann wären die zeichen also von sehr geringer dauer .... in augelaufenen?
restrukturierung wär mir ne rekonstruktion, weils definitiv gegenständlich wird. die verbindungslinien strafen mich aber da wahrscheinlich lügen (:->))
die passa ge vor der 1.) ist eine mit feiner stimmung. hat nMn viiiiielzuviel artikel
das hat für mich in häufung so was eckig dauerbestimmendes. aber du kennst mich in der hinsicht ja.
später mehr und liebe grüsse
riemsche
das mit dem in auslaufenden tee schreiben .... hmm dann wären die zeichen also von sehr geringer dauer .... in augelaufenen?
restrukturierung wär mir ne rekonstruktion, weils definitiv gegenständlich wird. die verbindungslinien strafen mich aber da wahrscheinlich lügen (:->))
die passa ge vor der 1.) ist eine mit feiner stimmung. hat nMn viiiiielzuviel artikel
das hat für mich in häufung so was eckig dauerbestimmendes. aber du kennst mich in der hinsicht ja.später mehr und liebe grüsse
riemsche
-
hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: 5 Schritte
hallo riemsche,
ich gehe mal direkt auf deine anmerkungen ein:
1.) auslaufenden tee vs. ausgelaufenen tee: mache ich mir noch gedanken zu. da es um die phrase des nichts geht, scheint mir bislang die flüchtigkeit der sinnvollere gedanke, weil es auch um den moment geht, aus dem sich der (philsosophische und materielle) gedanke an das nichts ergiebt.
2.) restrukturierung vs. rekonstruktion: ganz klar restrukturierung in meinen augen
3.) die artikel: ich denke, ich habe schon mehrfach angedeutet, dass ich die herangehensweise, artikel so weit wie möglich zu streichen, mindestens merkwürdig finde, da artikel ganz selbstverständlich bestandteile wohlgeformter sätze sind. dass man sich per se an artikeln stört (und nicht etwa, weil man durch sie einen gewissen rhythmus gestört sieht), befremdet mich doch sehr. es ist für mich einfach gegenstandslos und ja, auch nebensächlich, sich über das streichen von artikeln zu unterhalten, wenn dafür nicht irgendeine solide argumentation gefunden wird. dass einem mehrere bestimmte artikel zu bestimmend vorkommen, werte ich nicht als solche.
aber mal schauen, ob es noch mehr input von dir gibt. ich weiß in letzter zeit nicht mehr, wohin mit meinen textsachen.
lg
hginsomnia
ich gehe mal direkt auf deine anmerkungen ein:
1.) auslaufenden tee vs. ausgelaufenen tee: mache ich mir noch gedanken zu. da es um die phrase des nichts geht, scheint mir bislang die flüchtigkeit der sinnvollere gedanke, weil es auch um den moment geht, aus dem sich der (philsosophische und materielle) gedanke an das nichts ergiebt.
2.) restrukturierung vs. rekonstruktion: ganz klar restrukturierung in meinen augen
3.) die artikel: ich denke, ich habe schon mehrfach angedeutet, dass ich die herangehensweise, artikel so weit wie möglich zu streichen, mindestens merkwürdig finde, da artikel ganz selbstverständlich bestandteile wohlgeformter sätze sind. dass man sich per se an artikeln stört (und nicht etwa, weil man durch sie einen gewissen rhythmus gestört sieht), befremdet mich doch sehr. es ist für mich einfach gegenstandslos und ja, auch nebensächlich, sich über das streichen von artikeln zu unterhalten, wenn dafür nicht irgendeine solide argumentation gefunden wird. dass einem mehrere bestimmte artikel zu bestimmend vorkommen, werte ich nicht als solche.
aber mal schauen, ob es noch mehr input von dir gibt. ich weiß in letzter zeit nicht mehr, wohin mit meinen textsachen.
lg
hginsomnia
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