Herbstmorgen
Frost hat das Feld kristallen überzogen
und hebt sich nun, im heimlich jungen Spähen
des frühen Morgenlichts in dichten Wogen
empor, um ganz allmählich zu vergehen.
Jetzt ist die Zeit, den ersten Schnee zu säen,
damit in Bälde die pastellnen Auen,
wenn schneidend über sie die Winde mähen,
beschützt in das Kristall der Sterne schauen.
Die langen Schatten, die jetzt ihre Träger tragen,
sind hingelegt, als wollte einer sie nicht stellen,
behutsam ruhen sie im Nebelsamt der Farben,
ganz seltsam sind die Felder, selten und pastellen.
Herbstmorgen
Re: Herbstmorgen
Hallo Marius,
das Bemühen das Übliche etwas "unüblicher" auszudrücken ist positiv spürbar.
Besonders gefällt mir
"wenn schneidend über sie die Winde mähen,"
weil es den Wind als "Schnitter Tod" erahnbar macht.
Stilistisch bin ich durchaus ein Freund von Lautwiederholungen (Alliterationen etc.),
bei Konstruktionen wie
"Träger tragen,
seltsam sind die Felder, selten oder
pastellnen ... pastellen."
bin ich aber eher unschlüssig was den künstlerischen Wert anbelangt.
Ich hoffe, mein Komm hilft Dir weiter.
LG
Perry
das Bemühen das Übliche etwas "unüblicher" auszudrücken ist positiv spürbar.
Besonders gefällt mir
"wenn schneidend über sie die Winde mähen,"
weil es den Wind als "Schnitter Tod" erahnbar macht.
Stilistisch bin ich durchaus ein Freund von Lautwiederholungen (Alliterationen etc.),
bei Konstruktionen wie
"Träger tragen,
seltsam sind die Felder, selten oder
pastellnen ... pastellen."
bin ich aber eher unschlüssig was den künstlerischen Wert anbelangt.
Ich hoffe, mein Komm hilft Dir weiter.
LG
Perry
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