Die Zeit dazwischen

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ernstblumenstein
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Die Zeit dazwischen

Beitragvon ernstblumenstein » 30.05.2013, 19:42

Die Zeit dazwischen

Tiefrot versinkt sie
Schatten mehren sich
von gestern bleibt
Unverdautes zurück
aber auch Hoffnung.

Die Nacht hat Besuch
dessen mattes Licht
stört die Finsternis.
Doch Sorgen bleiben
melden sich in Träumen
wieder zurück.

Gestirne entrücken
aufkommenden Licht
der Gast geht
Hoffnung regt sich.
Ob Wahrheit obsiegt
am neu erwachenden Tag?

2013

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riemsche
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon riemsche » 30.05.2013, 22:29

guten abend Ernst
die erste und dritte strophe lässt im vergleich möglichkeiten offen. bei interesse gern mehr_ere davon. die zweite ist dir in (ich steh numal drauf)_melodie, wortwahl und umbruch wirklich gelungen.
lGriemsche

Perry
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Perry » 31.05.2013, 16:43

Hallo Ernst,
in der Zeit zwischen den (Sonnen)Tagen geschieht so einiges.
Besuche können da unterschiedliche Gründe haben, hier scheint es der Mond zu sein, der aber mehr Sorgen, als schöne Träume zu bringt.
Inhaltlich ist es mir zu allgemein gehalten, bildlich kann es teilweise gefallen (Unverdautes ;-) ).
Konstruktiv würde ich die Wiederholung "Besuch/Besucher" und "Träume/Träumen" vermeiden.
LG
Perry

ernstblumenstein
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon ernstblumenstein » 01.06.2013, 16:57

Hoi Gerhard,
Danke für dein Angebot. Die 1. und letzte Strophe habe ich holperig, respektive unausgegoren einfach mal
reingestellt. Weil ich ein schlechtes Gewissen hatte, habe ich sie nochmals überarbeitet. Jetzt erfahre ich
gern weitere Möglichkeiten, um dieses Gedicht zu verbessern. Hier meine neue Version :
1. Neue
Das Rot versinkt
Schatten werden länger
aus Vergangenem bleibt
auch Unverdautes zurück.

2. bleibt gleich

3. Neu
Gestirne entrücken
aufkommenden Licht
der Gast geht
Hoffnungen keimen
werden Wirklichkeit
im Neuen sich
aufrappelnden Tag.

Danke für deine Hilfestellung.

ernstblumenstein
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon ernstblumenstein » 01.06.2013, 17:08

Hallo Perry,
Danke für deinen Input "Besuch resp. Träume". Ich versuche, deiner
Anregung nachzukommen.

Werde zuerst die Möglichkeiten, die mir riemsche zukommen lässt,
angucken und schauen, was sich machen lässt. Dann muss ich sowieso
nochmals alles verdauen.
Grüsse Ernst

riemsche
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon riemsche » 02.06.2013, 09:24

hallo Ernst,
dachte mir, die farbe in der ersten und die hoffnung in der dritten sind dir möglicherweise prägnante eckpunkte, die du nicht missen willst.
danke für´s vertrauen, das fördert den denkwieErnst (:->)) aber nu - ohne wiederholungen hier zwei möglichkeiten zum selber weitertüfteln.

Hell dann tief
rot wird sie
geht letzlich
flammend unter
lässt alte Schatten
unverdaut zurück.

Kaum wahrnehmbar
entrücken Gestirne
den bleichen Gast
Hoffnung keimt
wird von Neuem
lichter Tag.


lGriemsche

ernstblumenstein
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon ernstblumenstein » 09.06.2013, 22:40

Hallo Gerhard,

Ich mussste meine Version finden, deine Arbeit war aber scho hilfreich. Danke. Gruss nach Oesterreich. Ernst.

riemsche
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon riemsche » 09.06.2013, 23:04

ja bist noch du. das ist fein. nicht wegen der hartnäckigen, sondern rein nur wegen dem wort_bild selber noch zwei grübler:
ernstblumenstein hat geschrieben:aufkommenden Licht

wenns die gestirne sind, die dem licht enrücken, brauchts glaub ich /aufkommendeM/
wenns nur das licht was angeht, würd ich der zeile davor und danach in der direkten art deiner beschreibung folgen - zB. Licht kommt auf .....
dass du das licht nicht werden, angehen, sondern aufkommen lässt, finde ich in dem zusammenhang eine schöne eigenart von dir
ernstblumenstein hat geschrieben:im neu erwachenden Tag?

Am neu erwachenden .... wenn ich mich nicht irre (:->))
in der version / im erwachenden / erwarte ich leser eine person. - hab zB / den Erwachenden / vor augen.
wenns hilfreich war, bittedanke :-) grüsse
riemsche

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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon ernstblumenstein » 14.06.2013, 09:44

Hallo riemsche,

danke, was würd ech tue ohni dis zutue?

tja, es sind die Gestirne, die gehen...

im neu erwachenden Tag >>> da drückt eben das schwizertütsch
zu sehr (aber es ist fast normal) auf meine Schriftsprache.

Dir wünsch ich eine feine Grillwurst am Wochenende. Machs guet. Ernst


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