maunzer grübler rippenstessa

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riemsche
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Re: maunzer grübler rippenstessa

Beitragvon riemsche » 20.01.2026, 21:38

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gebotene Höflichkeit unter Schreibenden
der neutrale Standpunkt als deklariertes
Ziel und eine Gemeinschaft für die speziell
Genauigkeit ein wertvolles Gut ist es fällt
in Zeiten digitaler Polarisierung Fakes
Echokammern und halluzinierender KI
schwer s nunmehr ein Vierteljahrhundert
alte Online-Lexikon nicht zu mögen zudem
hat es gewiss seine Schwächen die es was
mich betrifft umso sympathischer macht

erst jüngst wies man Verantwortliche und
Betreiber im Rahmen einer veröffentlichten
Recherche extern auf faktische Fehler und
mittlerweile überholte Informationen hin
sie nahmen s zur Kenntnis steckten weder
den Kopf in den Sand noch holte jemand
zum verbalen Gegenschlag aus vielmehr
wurden fehlerhafte Artikel binnen kurzem
abgearbeitet indem man als extra Ansporn
spontan einen Wettbewerb daraus machte

so nähert man sich einer Wahrheit tut sein
Bestmögliches wem dieses Konzept zusagt
der möge es auch weiterhin unterstützen
selbst wenn das eine Absage an die eigene
Bequemlichkeit bedeutet denn so leicht
verdaulich und bekömmlich eine schnelle
Zusammenfassung via KI auch anmutet
so wenig ist sie am Gemeinwohl orientiert
einfach nur massenweise generierter Text
der richtig klingt aber zum Teil erfunden ist
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Re: maunzer grübler rippenstessa

Beitragvon riemsche » 21.01.2026, 22:00

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Mitte Januar_ zuhause stehen
weitreichende Entscheidungen an
s Kind wird sagt sie diesen Sommer
die Volksschule abschließen
folglich gilt s fundamentale Fragen
zu klären wie zum Beispiel_ kriegt
man gymnasiale Reife praktisch
ohne Handy hin glücklicherweise
bleibt die Tochter bei dem Thema
tiefenentspannt liegt vielleicht
daran dass sie s Smartphone ihrer
Mutter gern wie ihr eigenes benutzt
damit drollige KI-Figuren generiert
chattet Hiphop Dancemoves googelt
woher sie das kann ist Menschen
im gemeinsamen Haushalt ein Rätsel
weiß sie doch bis heute nicht wie
man den Geschirrspüler aktiviert
geschweige Gewand zusammenlegt
zur Zeit ist jeden Tag Ostern weil
Mama ständig s Handy verstecken
muss schon kündigte eine deshalb
ständig auf der Suche an gewisse
typische Handbewegungen künftig
besser in den Griff zu bekommen
ist ja der schädliche Einfluss sozialer
Medien speziell deren Suchtpotential
mittlerweile wissenschaftlich belegt
Risiken & Nebenwirkungen multipler
Verführungskünste omnipräsenter
Gefahren von Desinformation Hass
und Mobbing füllten jahrelang primär
Statistiken während Jugendliche
immer tiefer in den Strudel toxischer
Algorithmen gerieten mag gut sein
dass sich manches was man derzeit
gegensteuernd in die Wege leitete
als nicht zielführend erweist dennoch
war es den Versuch allemal wert
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Re: maunzer grübler rippenstessa

Beitragvon riemsche » 22.01.2026, 17:39

___ kuhl blieba ___

i gloub dar Tramp
wett nöd nua Grönland
sondan vor allem
meh Brutto vo dar Nato
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Re: maunzer grübler rippenstessa

Beitragvon riemsche » 24.01.2026, 15:31

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abseits von Grundbedürfnissen wie
Nahrung Unterkunft ist Bildung
die reelle Basis für gesellschaftliche
Veränderung s gilt speziell Kindern
die Lust am Denken beizubringen
Sapere aude_ habe Mut dich deines
eigenen Verstandes zu bedienen

seit ich denken kann am tüfteln
dass die Welt nicht so wird
wie sie jetzt ist insofern kann man
von Versagen sprechen obwohl
ich dem Fazit objektiv nicht traue
stammt s ja von mir und keinem
der sich sagt_ Du halb so schlimm
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Re: maunzer grübler rippenstessa

Beitragvon riemsche » 26.01.2026, 17:53

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was die Welt in etwa so nötig hat wie
nen Pickel am Hintern ist der dauernd
stattfindende öffentliche Wettlauf wer
oder was momentan die größte Gefahr
für s Zusammenleben ist die meisten
haben dazu sofort mehrere Antworten
parat wobei verlässlich der Standort
den Standpunkt bestimmt so seltsam
das klingen mag aber für den Staat ist
der Umgang mit einem gewaltbereiten
Kern die einfachere Übung das Delikt
ist offensichtlich ermittelnde Behörden
und Justiz geübt und effizient vor allem
aber der gesellschaftliche Konsens mit
Blick auf die Ablehnung von Tat und
Tätern überwältigend dies ändert sich
bei dem oft halbherzigen Unterfangen
einer Normalisierung ideologischer
Kampfbegriffe zeitnah Herr zu werden

wie wir sprechen zeigt wer wir sind und
sein wollen Sprache bestimmt zudem
den Blick auf die Welt entsprechende
Politik lanciert beim Verteilungskampf
um knappe Ressourcen wahre? Begriffe
mit denen wir bestimmte Maßnahmen
Ziele und die Wirklichkeit beschreiben
zu dem was in Folge geschehen kann
weiß jede Herrschaft ihr eigen Volkslied
zu trällern im Wissen dass jemand der
die Macht über die Sprache besitzt auch
freien Gedanken Grenzen setzen kann
ist man nicht erst seit kurzem im Begriff
mit bedenklichen Vokabeln ein Signal
an Ränder der eigenen Basis zu senden
und gleichzeitig ideologische Gegner
zu provozieren beides funktioniert wie
man sieht bestens verliert aber wenn s
konkret zur Sache geht rapide an Reiz
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Re: maunzer grübler rippenstessa

Beitragvon riemsche » 27.01.2026, 14:02

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Ausgangspunkte bieten heuer nunmehr
zehn Jahre zurückliegende Ereignisse
so starben damals nicht nur Bowie
und Prince auch Initiativen wie die für
ein bedingungsloses Grundeinkommen
scheiterten an Urnen auf den ersten Blick
disparate Klammer erhält so n Vergleich
durch die einfache Frage Kontur_ was
bleibt von Persönlichkeiten und Utopien
in der Gegenwart erhalten kurz gesagt
die Erinnerung an Überragendes
und unerfülltes Potential während man
zum einen s überblickbare Erbe sichtet
geht die Schöpfung und s Werk weit über
alles an populärer Logik hinaus die trotz
Scheitern hohe Zustimmung mutet
vermehrt seltsam an ausschlaggebend
ist und bleibt die Erkenntnis wie rasch
Paradigmen ins Wanken geraten können
wenn der Druck groß genug ist plötzlich
sind Mittel vorhanden nicht weil sie
vorher nicht existierten sondern sich wer
entschieden hat sie bereitzustellen
alles in allem womöglich durchdachte
Verschränkung von Musik Polemik Poesie
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Re: maunzer grübler rippenstessa

Beitragvon riemsche » 28.01.2026, 23:07

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man könnte wirklich glauben
bei künstlicher Intelligenz
ist menschliche Dummheit
automatisch s größte Problem
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Re: maunzer grübler rippenstessa

Beitragvon riemsche » 29.01.2026, 21:29

In einer Welt vermehrt dubios anmutender Fakten und subjektiver Meinungen gilt die Mathematik als Fels in der Brandung_ neutral objektiv unbestechlich. Doch der Schein trügt. Ist sie ja faktisch ein mächtiges Werkzeug, zudem nie frei von menschlichen Werten und daraus resultierenden Fehlern, scheitert manchmal schlicht an dem, wie man sie handhabt. Ein hierzulande legendäres Beispiel ist die Hochrheinbrücke zwischen Deutschland und der Schweiz. Beide Nachbarländer definieren die Meereshöhe seit jeher unterschiedlich. So bezieht sich Deutschland auf die Nordsee, die Schweiz hingegen auf das Mittelmeer. Die Differenz von 27Zentimeter ist Ingenieuren hinlänglich bekannt. Dennoch verwechselte man auf d Klassische entsprechende Vorzeichen. Statt den Wert zu subtrahieren wurde er addiert. Beide Brückenhälften hatten darum nen Höhenunterschied von 54Zentimeter intus. Weil sich s nur um Beton und Geld handelt summa summarum_ dumm gelaufen.

Wesentlich dramatischer wirken sich _weil s um Menschenleben geht_ Rechenfehler dieser Art aus, wenn _wie als anno 1628 s schwedische Kriegsschiff Vasa kurz nach dem Auslaufen sank_ zum Tragen kommt, dass zwei Teams von Zimmerleuten bei dessen Bau unterschiedliche Maßeinheiten, schwedische und Amsterdamer Füße, anwendeten. Drum war s Schiff schlicht asymmetrisch.

Die durchaus ethische Brisanz liegt jedoch zumeist nicht im sich wo verrechnet haben, sondern in der sogenannten Modellierung. Will heißen_ bevor wir rechnen, gilt s die Welt zu vereinfachen, sich zu entscheiden: was ist wichtig, was lassen wir weg. Man nehme nur mal geläufige Weltkarten zur Hand. Die meisten von uns haben s Bild der Erde in Summe so im Kopf, wie sie Gerhard Mercator im 16.Jahrhundert entwarf. Seine Karte war genial für die Seefahrt, weil sie ne winkeltreu angefertigte ist_ drum wer, der den Kurs auf ihr einzeichnet, auch dort ankommt wo er hinwill. Der Preis dafür_ man könnt s Nebenwirkung nennen _massiv verzerrte Flächen. Grönland wirkt fast so groß wie Afrika, obwohl der Menschheit Wiege vierzehnmal größer ist. Handelt sich s deshalb um ne Lüge_ nein. Ging s schließlich einzig um die Entscheidung für d Navigation und gegen die Flächentreue. Problematisch wird es erst wenn wir vergessen, dass jeder Karte Statistik und jedem Algorithmus genau solche Entscheidungen zugrunde liegen. Demnach so gut wie nie sicher ist, dass einem s jetzt vorhanden Werkzeug weiterbringt.

Wie potenziell gefährlich unreflektiert mathematische Überlegungen sein können, zeigt der tragische Fall von Sally Clark. Sie verlor Ende der 90er Jahre zwei Babys durch plötzlichen Kindstod. In Folge schöpfte wer Verdacht. Ein sogenannter statistischer Experte stellte vor Gericht folgende Berechnung an: die Wahrscheinlichkeit dass so etwas zweimal in einer Familie passiert sei 1 zu 73 Millionen_ somit verschwindend gering. Die Justiz folgerte daraus: s ist somit Mord.

Der Fehler? ist wohl die Annahme, es handle sich um von einander unabhängige Ereignisse, wie zweimaliges Würfeln. Doch biologisch erhöhen genetische oder umweltbedingte Faktoren laufend s Risiko für einen erneut tödlichen Verlauf. Zudem hätte die Frage nicht lauten dürfen, wie unwahrscheinlich was wiederholt der Fall sein kann, sondern wie wahrscheinlich im Vergleich dazu ein von der Mutter verübter Doppelmord ist_ rein mathematisch gesehen nämlich unwahrscheinlicher. Sally wurde später freigesprochen - erholte sich aber im Grunde nie vom ihr angetan Unrecht, starb ein paar Jahre später offenbar an Alkoholvergiftung.

Hier wurde fehleranfällige Mathematik ohne ethisches Gespür zur Waffe_ und das nicht zum ersten oder letzten Mal. Was vermag unsere digitalisierte Gesellschaft daraus zu lernen? Der Soziologe Ulrich Beck warnte bereits 1986 davor, Technologien zu schaffen, die Menschen dazu zwingen, unfehlbar zu sein. Denn das sind wir schlicht und einfach nicht. Umso wichtiger ist es, sich gewisse Dinge wiederholt zu überlegen. Entscheidet ja wer der Universitäten rankt, ob ihm Zitationen wichtiger sind, als zufrieden Studierende_ wer der eine KI trainiert, mit welchen Daten man sie füttert. Mathematik ist demnach wie Sprache ein kulturelles Gut. So wie wir lernen müssen, fair bedacht zu sprechen, müssen wir verantwortungsvoll rechnen lernen. Zahlen lügen vielleicht nicht. Aber sie erzählen immer nur die Geschichte, die wir sie erzählen lassen.
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