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gebotene Höflichkeit unter Schreibenden
der neutrale Standpunkt als deklariertes
Ziel und eine Gemeinschaft für die speziell
Genauigkeit ein wertvolles Gut ist es fällt
in Zeiten digitaler Polarisierung Fakes
Echokammern und halluzinierender KI
schwer s nunmehr ein Vierteljahrhundert
alte Online-Lexikon nicht zu mögen zudem
hat es gewiss seine Schwächen die es was
mich betrifft umso sympathischer macht
erst jüngst wies man Verantwortliche und
Betreiber im Rahmen einer veröffentlichten
Recherche extern auf faktische Fehler und
mittlerweile überholte Informationen hin
sie nahmen s zur Kenntnis steckten weder
den Kopf in den Sand noch holte jemand
zum verbalen Gegenschlag aus vielmehr
wurden fehlerhafte Artikel binnen kurzem
abgearbeitet indem man als extra Ansporn
spontan einen Wettbewerb daraus machte
so nähert man sich einer Wahrheit tut sein
Bestmögliches wem dieses Konzept zusagt
der möge es auch weiterhin unterstützen
selbst wenn das eine Absage an die eigene
Bequemlichkeit bedeutet denn so leicht
verdaulich und bekömmlich eine schnelle
Zusammenfassung via KI auch anmutet
so wenig ist sie am Gemeinwohl orientiert
einfach nur massenweise generierter Text
der richtig klingt aber zum Teil erfunden ist
_____
maunzer grübler rippenstessa
Re: maunzer grübler rippenstessa
_____
Mitte Januar_ zuhause stehen
weitreichende Entscheidungen an
s Kind wird sagt sie diesen Sommer
die Volksschule abschließen
folglich gilt s fundamentale Fragen
zu klären wie zum Beispiel_ kriegt
man gymnasiale Reife praktisch
ohne Handy hin glücklicherweise
bleibt die Tochter bei dem Thema
tiefenentspannt liegt vielleicht
daran dass sie s Smartphone ihrer
Mutter gern wie ihr eigenes benutzt
damit drollige KI-Figuren generiert
chattet Hiphop Dancemoves googelt
woher sie das kann ist Menschen
im gemeinsamen Haushalt ein Rätsel
weiß sie doch bis heute nicht wie
man den Geschirrspüler aktiviert
geschweige Gewand zusammenlegt
zur Zeit ist jeden Tag Ostern weil
Mama ständig s Handy verstecken
muss schon kündigte eine deshalb
ständig auf der Suche an gewisse
typische Handbewegungen künftig
besser in den Griff zu bekommen
ist ja der schädliche Einfluss sozialer
Medien speziell deren Suchtpotential
mittlerweile wissenschaftlich belegt
Risiken & Nebenwirkungen multipler
Verführungskünste omnipräsenter
Gefahren von Desinformation Hass
und Mobbing füllten jahrelang primär
Statistiken während Jugendliche
immer tiefer in den Strudel toxischer
Algorithmen gerieten mag gut sein
dass sich manches was man derzeit
gegensteuernd in die Wege leitete
als nicht zielführend erweist dennoch
war es den Versuch allemal wert
_____
Mitte Januar_ zuhause stehen
weitreichende Entscheidungen an
s Kind wird sagt sie diesen Sommer
die Volksschule abschließen
folglich gilt s fundamentale Fragen
zu klären wie zum Beispiel_ kriegt
man gymnasiale Reife praktisch
ohne Handy hin glücklicherweise
bleibt die Tochter bei dem Thema
tiefenentspannt liegt vielleicht
daran dass sie s Smartphone ihrer
Mutter gern wie ihr eigenes benutzt
damit drollige KI-Figuren generiert
chattet Hiphop Dancemoves googelt
woher sie das kann ist Menschen
im gemeinsamen Haushalt ein Rätsel
weiß sie doch bis heute nicht wie
man den Geschirrspüler aktiviert
geschweige Gewand zusammenlegt
zur Zeit ist jeden Tag Ostern weil
Mama ständig s Handy verstecken
muss schon kündigte eine deshalb
ständig auf der Suche an gewisse
typische Handbewegungen künftig
besser in den Griff zu bekommen
ist ja der schädliche Einfluss sozialer
Medien speziell deren Suchtpotential
mittlerweile wissenschaftlich belegt
Risiken & Nebenwirkungen multipler
Verführungskünste omnipräsenter
Gefahren von Desinformation Hass
und Mobbing füllten jahrelang primär
Statistiken während Jugendliche
immer tiefer in den Strudel toxischer
Algorithmen gerieten mag gut sein
dass sich manches was man derzeit
gegensteuernd in die Wege leitete
als nicht zielführend erweist dennoch
war es den Versuch allemal wert
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Re: maunzer grübler rippenstessa
___ kuhl blieba ___
i gloub dar Tramp
wett nöd nua Grönland
sondan vor allem
meh Brutto vo dar Nato
_____
i gloub dar Tramp
wett nöd nua Grönland
sondan vor allem
meh Brutto vo dar Nato
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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abseits von Grundbedürfnissen wie
Nahrung Unterkunft ist Bildung
die reelle Basis für gesellschaftliche
Veränderung s gilt speziell Kindern
die Lust am Denken beizubringen
Sapere aude_ habe Mut dich deines
eigenen Verstandes zu bedienen
seit ich denken kann am tüfteln
dass die Welt nicht so wird
wie sie jetzt ist insofern kann man
von Versagen sprechen obwohl
ich dem Fazit objektiv nicht traue
stammt s ja von mir und keinem
der sich sagt_ Du halb so schlimm
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abseits von Grundbedürfnissen wie
Nahrung Unterkunft ist Bildung
die reelle Basis für gesellschaftliche
Veränderung s gilt speziell Kindern
die Lust am Denken beizubringen
Sapere aude_ habe Mut dich deines
eigenen Verstandes zu bedienen
seit ich denken kann am tüfteln
dass die Welt nicht so wird
wie sie jetzt ist insofern kann man
von Versagen sprechen obwohl
ich dem Fazit objektiv nicht traue
stammt s ja von mir und keinem
der sich sagt_ Du halb so schlimm
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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was die Welt in etwa so nötig hat wie
nen Pickel am Hintern ist der dauernd
stattfindende öffentliche Wettlauf wer
oder was momentan die größte Gefahr
für s Zusammenleben ist die meisten
haben dazu sofort mehrere Antworten
parat wobei verlässlich der Standort
den Standpunkt bestimmt so seltsam
das klingen mag aber für den Staat ist
der Umgang mit einem gewaltbereiten
Kern die einfachere Übung das Delikt
ist offensichtlich ermittelnde Behörden
und Justiz geübt und effizient vor allem
aber der gesellschaftliche Konsens mit
Blick auf die Ablehnung von Tat und
Tätern überwältigend dies ändert sich
bei dem oft halbherzigen Unterfangen
einer Normalisierung ideologischer
Kampfbegriffe zeitnah Herr zu werden
wie wir sprechen zeigt wer wir sind und
sein wollen Sprache bestimmt zudem
den Blick auf die Welt entsprechende
Politik lanciert beim Verteilungskampf
um knappe Ressourcen wahre? Begriffe
mit denen wir bestimmte Maßnahmen
Ziele und die Wirklichkeit beschreiben
zu dem was in Folge geschehen kann
weiß jede Herrschaft ihr eigen Volkslied
zu trällern im Wissen dass jemand der
die Macht über die Sprache besitzt auch
freien Gedanken Grenzen setzen kann
ist man nicht erst seit kurzem im Begriff
mit bedenklichen Vokabeln ein Signal
an Ränder der eigenen Basis zu senden
und gleichzeitig ideologische Gegner
zu provozieren beides funktioniert wie
man sieht bestens verliert aber wenn s
konkret zur Sache geht rapide an Reiz
_____
was die Welt in etwa so nötig hat wie
nen Pickel am Hintern ist der dauernd
stattfindende öffentliche Wettlauf wer
oder was momentan die größte Gefahr
für s Zusammenleben ist die meisten
haben dazu sofort mehrere Antworten
parat wobei verlässlich der Standort
den Standpunkt bestimmt so seltsam
das klingen mag aber für den Staat ist
der Umgang mit einem gewaltbereiten
Kern die einfachere Übung das Delikt
ist offensichtlich ermittelnde Behörden
und Justiz geübt und effizient vor allem
aber der gesellschaftliche Konsens mit
Blick auf die Ablehnung von Tat und
Tätern überwältigend dies ändert sich
bei dem oft halbherzigen Unterfangen
einer Normalisierung ideologischer
Kampfbegriffe zeitnah Herr zu werden
wie wir sprechen zeigt wer wir sind und
sein wollen Sprache bestimmt zudem
den Blick auf die Welt entsprechende
Politik lanciert beim Verteilungskampf
um knappe Ressourcen wahre? Begriffe
mit denen wir bestimmte Maßnahmen
Ziele und die Wirklichkeit beschreiben
zu dem was in Folge geschehen kann
weiß jede Herrschaft ihr eigen Volkslied
zu trällern im Wissen dass jemand der
die Macht über die Sprache besitzt auch
freien Gedanken Grenzen setzen kann
ist man nicht erst seit kurzem im Begriff
mit bedenklichen Vokabeln ein Signal
an Ränder der eigenen Basis zu senden
und gleichzeitig ideologische Gegner
zu provozieren beides funktioniert wie
man sieht bestens verliert aber wenn s
konkret zur Sache geht rapide an Reiz
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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Ausgangspunkte bieten heuer nunmehr
zehn Jahre zurückliegende Ereignisse
so starben damals nicht nur Bowie
und Prince auch Initiativen wie die für
ein bedingungsloses Grundeinkommen
scheiterten an Urnen auf den ersten Blick
disparate Klammer erhält so n Vergleich
durch die einfache Frage Kontur_ was
bleibt von Persönlichkeiten und Utopien
in der Gegenwart erhalten kurz gesagt
die Erinnerung an Überragendes
und unerfülltes Potential während man
zum einen s überblickbare Erbe sichtet
geht die Schöpfung und s Werk weit über
alles an populärer Logik hinaus die trotz
Scheitern hohe Zustimmung mutet
vermehrt seltsam an ausschlaggebend
ist und bleibt die Erkenntnis wie rasch
Paradigmen ins Wanken geraten können
wenn der Druck groß genug ist plötzlich
sind Mittel vorhanden nicht weil sie
vorher nicht existierten sondern sich wer
entschieden hat sie bereitzustellen
alles in allem womöglich durchdachte
Verschränkung von Musik Polemik Poesie
_____
Ausgangspunkte bieten heuer nunmehr
zehn Jahre zurückliegende Ereignisse
so starben damals nicht nur Bowie
und Prince auch Initiativen wie die für
ein bedingungsloses Grundeinkommen
scheiterten an Urnen auf den ersten Blick
disparate Klammer erhält so n Vergleich
durch die einfache Frage Kontur_ was
bleibt von Persönlichkeiten und Utopien
in der Gegenwart erhalten kurz gesagt
die Erinnerung an Überragendes
und unerfülltes Potential während man
zum einen s überblickbare Erbe sichtet
geht die Schöpfung und s Werk weit über
alles an populärer Logik hinaus die trotz
Scheitern hohe Zustimmung mutet
vermehrt seltsam an ausschlaggebend
ist und bleibt die Erkenntnis wie rasch
Paradigmen ins Wanken geraten können
wenn der Druck groß genug ist plötzlich
sind Mittel vorhanden nicht weil sie
vorher nicht existierten sondern sich wer
entschieden hat sie bereitzustellen
alles in allem womöglich durchdachte
Verschränkung von Musik Polemik Poesie
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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man könnte wirklich glauben
bei künstlicher Intelligenz
ist menschliche Dummheit
automatisch s größte Problem
_____
man könnte wirklich glauben
bei künstlicher Intelligenz
ist menschliche Dummheit
automatisch s größte Problem
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Re: maunzer grübler rippenstessa
In einer Welt vermehrt dubios anmutender Fakten und subjektiver Meinungen gilt die Mathematik als Fels in der Brandung_ neutral objektiv unbestechlich. Doch der Schein trügt. Ist sie ja faktisch ein mächtiges Werkzeug, zudem nie frei von menschlichen Werten und daraus resultierenden Fehlern, scheitert manchmal schlicht an dem, wie man sie handhabt. Ein hierzulande legendäres Beispiel ist die Hochrheinbrücke zwischen Deutschland und der Schweiz. Beide Nachbarländer definieren die Meereshöhe seit jeher unterschiedlich. So bezieht sich Deutschland auf die Nordsee, die Schweiz hingegen auf das Mittelmeer. Die Differenz von 27Zentimeter ist Ingenieuren hinlänglich bekannt. Dennoch verwechselte man auf d Klassische entsprechende Vorzeichen. Statt den Wert zu subtrahieren wurde er addiert. Beide Brückenhälften hatten darum nen Höhenunterschied von 54Zentimeter intus. Weil sich s nur um Beton und Geld handelt summa summarum_ dumm gelaufen.
Wesentlich dramatischer wirken sich _weil s um Menschenleben geht_ Rechenfehler dieser Art aus, wenn _wie als anno 1628 s schwedische Kriegsschiff Vasa kurz nach dem Auslaufen sank_ zum Tragen kommt, dass zwei Teams von Zimmerleuten bei dessen Bau unterschiedliche Maßeinheiten, schwedische und Amsterdamer Füße, anwendeten. Drum war s Schiff schlicht asymmetrisch.
Die durchaus ethische Brisanz liegt jedoch zumeist nicht im sich wo verrechnet haben, sondern in der sogenannten Modellierung. Will heißen_ bevor wir rechnen, gilt s die Welt zu vereinfachen, sich zu entscheiden: was ist wichtig, was lassen wir weg. Man nehme nur mal geläufige Weltkarten zur Hand. Die meisten von uns haben s Bild der Erde in Summe so im Kopf, wie sie Gerhard Mercator im 16.Jahrhundert entwarf. Seine Karte war genial für die Seefahrt, weil sie ne winkeltreu angefertigte ist_ drum wer, der den Kurs auf ihr einzeichnet, auch dort ankommt wo er hinwill. Der Preis dafür_ man könnt s Nebenwirkung nennen _massiv verzerrte Flächen. Grönland wirkt fast so groß wie Afrika, obwohl der Menschheit Wiege vierzehnmal größer ist. Handelt sich s deshalb um ne Lüge_ nein. Ging s schließlich einzig um die Entscheidung für d Navigation und gegen die Flächentreue. Problematisch wird es erst wenn wir vergessen, dass jeder Karte Statistik und jedem Algorithmus genau solche Entscheidungen zugrunde liegen. Demnach so gut wie nie sicher ist, dass einem s jetzt vorhanden Werkzeug weiterbringt.
Wie potenziell gefährlich unreflektiert mathematische Überlegungen sein können, zeigt der tragische Fall von Sally Clark. Sie verlor Ende der 90er Jahre zwei Babys durch plötzlichen Kindstod. In Folge schöpfte wer Verdacht. Ein sogenannter statistischer Experte stellte vor Gericht folgende Berechnung an: die Wahrscheinlichkeit dass so etwas zweimal in einer Familie passiert sei 1 zu 73 Millionen_ somit verschwindend gering. Die Justiz folgerte daraus: s ist somit Mord.
Der Fehler? ist wohl die Annahme, es handle sich um von einander unabhängige Ereignisse, wie zweimaliges Würfeln. Doch biologisch erhöhen genetische oder umweltbedingte Faktoren laufend s Risiko für einen erneut tödlichen Verlauf. Zudem hätte die Frage nicht lauten dürfen, wie unwahrscheinlich was wiederholt der Fall sein kann, sondern wie wahrscheinlich im Vergleich dazu ein von der Mutter verübter Doppelmord ist_ rein mathematisch gesehen nämlich unwahrscheinlicher. Sally wurde später freigesprochen - erholte sich aber im Grunde nie vom ihr angetan Unrecht, starb ein paar Jahre später offenbar an Alkoholvergiftung.
Hier wurde fehleranfällige Mathematik ohne ethisches Gespür zur Waffe_ und das nicht zum ersten oder letzten Mal. Was vermag unsere digitalisierte Gesellschaft daraus zu lernen? Der Soziologe Ulrich Beck warnte bereits 1986 davor, Technologien zu schaffen, die Menschen dazu zwingen, unfehlbar zu sein. Denn das sind wir schlicht und einfach nicht. Umso wichtiger ist es, sich gewisse Dinge wiederholt zu überlegen. Entscheidet ja wer der Universitäten rankt, ob ihm Zitationen wichtiger sind, als zufrieden Studierende_ wer der eine KI trainiert, mit welchen Daten man sie füttert. Mathematik ist demnach wie Sprache ein kulturelles Gut. So wie wir lernen müssen, fair bedacht zu sprechen, müssen wir verantwortungsvoll rechnen lernen. Zahlen lügen vielleicht nicht. Aber sie erzählen immer nur die Geschichte, die wir sie erzählen lassen.
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Wesentlich dramatischer wirken sich _weil s um Menschenleben geht_ Rechenfehler dieser Art aus, wenn _wie als anno 1628 s schwedische Kriegsschiff Vasa kurz nach dem Auslaufen sank_ zum Tragen kommt, dass zwei Teams von Zimmerleuten bei dessen Bau unterschiedliche Maßeinheiten, schwedische und Amsterdamer Füße, anwendeten. Drum war s Schiff schlicht asymmetrisch.
Die durchaus ethische Brisanz liegt jedoch zumeist nicht im sich wo verrechnet haben, sondern in der sogenannten Modellierung. Will heißen_ bevor wir rechnen, gilt s die Welt zu vereinfachen, sich zu entscheiden: was ist wichtig, was lassen wir weg. Man nehme nur mal geläufige Weltkarten zur Hand. Die meisten von uns haben s Bild der Erde in Summe so im Kopf, wie sie Gerhard Mercator im 16.Jahrhundert entwarf. Seine Karte war genial für die Seefahrt, weil sie ne winkeltreu angefertigte ist_ drum wer, der den Kurs auf ihr einzeichnet, auch dort ankommt wo er hinwill. Der Preis dafür_ man könnt s Nebenwirkung nennen _massiv verzerrte Flächen. Grönland wirkt fast so groß wie Afrika, obwohl der Menschheit Wiege vierzehnmal größer ist. Handelt sich s deshalb um ne Lüge_ nein. Ging s schließlich einzig um die Entscheidung für d Navigation und gegen die Flächentreue. Problematisch wird es erst wenn wir vergessen, dass jeder Karte Statistik und jedem Algorithmus genau solche Entscheidungen zugrunde liegen. Demnach so gut wie nie sicher ist, dass einem s jetzt vorhanden Werkzeug weiterbringt.
Wie potenziell gefährlich unreflektiert mathematische Überlegungen sein können, zeigt der tragische Fall von Sally Clark. Sie verlor Ende der 90er Jahre zwei Babys durch plötzlichen Kindstod. In Folge schöpfte wer Verdacht. Ein sogenannter statistischer Experte stellte vor Gericht folgende Berechnung an: die Wahrscheinlichkeit dass so etwas zweimal in einer Familie passiert sei 1 zu 73 Millionen_ somit verschwindend gering. Die Justiz folgerte daraus: s ist somit Mord.
Der Fehler? ist wohl die Annahme, es handle sich um von einander unabhängige Ereignisse, wie zweimaliges Würfeln. Doch biologisch erhöhen genetische oder umweltbedingte Faktoren laufend s Risiko für einen erneut tödlichen Verlauf. Zudem hätte die Frage nicht lauten dürfen, wie unwahrscheinlich was wiederholt der Fall sein kann, sondern wie wahrscheinlich im Vergleich dazu ein von der Mutter verübter Doppelmord ist_ rein mathematisch gesehen nämlich unwahrscheinlicher. Sally wurde später freigesprochen - erholte sich aber im Grunde nie vom ihr angetan Unrecht, starb ein paar Jahre später offenbar an Alkoholvergiftung.
Hier wurde fehleranfällige Mathematik ohne ethisches Gespür zur Waffe_ und das nicht zum ersten oder letzten Mal. Was vermag unsere digitalisierte Gesellschaft daraus zu lernen? Der Soziologe Ulrich Beck warnte bereits 1986 davor, Technologien zu schaffen, die Menschen dazu zwingen, unfehlbar zu sein. Denn das sind wir schlicht und einfach nicht. Umso wichtiger ist es, sich gewisse Dinge wiederholt zu überlegen. Entscheidet ja wer der Universitäten rankt, ob ihm Zitationen wichtiger sind, als zufrieden Studierende_ wer der eine KI trainiert, mit welchen Daten man sie füttert. Mathematik ist demnach wie Sprache ein kulturelles Gut. So wie wir lernen müssen, fair bedacht zu sprechen, müssen wir verantwortungsvoll rechnen lernen. Zahlen lügen vielleicht nicht. Aber sie erzählen immer nur die Geschichte, die wir sie erzählen lassen.
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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aus der Gegenwart gerissen
vor einem Denkmal stehend
scheint die Vergangenheit
glasklar sich davon lösend
in Freiheit lebendig sichtbar
werden eine Aufforderung
zu sein der man vernetzt am
allerliebsten stellvertretend
in stiller Andacht Folge leistet
_____
aus der Gegenwart gerissen
vor einem Denkmal stehend
scheint die Vergangenheit
glasklar sich davon lösend
in Freiheit lebendig sichtbar
werden eine Aufforderung
zu sein der man vernetzt am
allerliebsten stellvertretend
in stiller Andacht Folge leistet
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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ob einer Flut an Informationen vermehrt
im Begriff uns in Kleinigkeiten zu verlieren
auf die s nicht ankommt infolgedessen
am hitzige Debatten führen statt zu zeigen
wie tief man empfindet ohne jemanden
deshalb ständig in Bedrängnis zu bringen
hat dem Hörensagen nach so seine Tücken
und wie man sehen kann gewiss System
_____
ob einer Flut an Informationen vermehrt
im Begriff uns in Kleinigkeiten zu verlieren
auf die s nicht ankommt infolgedessen
am hitzige Debatten führen statt zu zeigen
wie tief man empfindet ohne jemanden
deshalb ständig in Bedrängnis zu bringen
hat dem Hörensagen nach so seine Tücken
und wie man sehen kann gewiss System
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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seit Neujahr_ wer weiß um was
es in Folge gehen wird demnach
in Bälde womöglich du fragt
sich warum eigentlich erst jetzt
entfällt bei uns die Umsatzsteuer
für Periodenprodukte letzteres
ein Begriff der mir bis dato in dEr
Zusammensetzung zu meiner
Schande nicht geläufig war und
obwohl s mich_ weil ich bereits
in den Neunzehn50ern geschlüpft
und mir was das wiederholt Rein
raus Prozedere betrifft seit weiß
nicht wann s dringende Bedürfnis
fehlt _sekundär vom Hocker haut
:Hurra! Tampons Binden & Co.
dürften damit abiz billiger werden
um Periodenarmut_ und schau an
schon wieder so n sechs Silben
langer mit dem keiner rechnet
geschweige in dem Moment weiß
wohin damit _also mangelnden
Zugang zu Hygieneprodukten für
Einkommensschwache nachhaltig
zu bekämpfen reichen besagte
Maßnahmen wohl bei Weitem nicht
_____
seit Neujahr_ wer weiß um was
es in Folge gehen wird demnach
in Bälde womöglich du fragt
sich warum eigentlich erst jetzt
entfällt bei uns die Umsatzsteuer
für Periodenprodukte letzteres
ein Begriff der mir bis dato in dEr
Zusammensetzung zu meiner
Schande nicht geläufig war und
obwohl s mich_ weil ich bereits
in den Neunzehn50ern geschlüpft
und mir was das wiederholt Rein
raus Prozedere betrifft seit weiß
nicht wann s dringende Bedürfnis
fehlt _sekundär vom Hocker haut
:Hurra! Tampons Binden & Co.
dürften damit abiz billiger werden
um Periodenarmut_ und schau an
schon wieder so n sechs Silben
langer mit dem keiner rechnet
geschweige in dem Moment weiß
wohin damit _also mangelnden
Zugang zu Hygieneprodukten für
Einkommensschwache nachhaltig
zu bekämpfen reichen besagte
Maßnahmen wohl bei Weitem nicht
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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früher gab s das Fußvolk
heute braucht s ne
Fußfessel um zur besseren
Gesellschaft zu gehören
_____
früher gab s das Fußvolk
heute braucht s ne
Fußfessel um zur besseren
Gesellschaft zu gehören
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Re: maunzer grübler rippenstessa
Zu den hartnäckigsten Mythen der erziehungswissenschaftlichen Diskussion zählt die Annahme, dass ein erfolgreicher Lehrer der ist, der über besonders viel Fachwissen verfügt. Darauf basiert die gesamte universitäre Lehrerbildung, welche infolgedessen dem Fachstudium den größten Raum gibt. Wann immer in diesem Zusammenhang über Reformen diskutiert wird, hat der Ruf nach mehr Fachkompetenz einen festen Platz. Dumm nur, dass diese fast einen Nulleffekt auf die Leistungen von Schülerinnen und Schüler hat. Geht man vom Unterricht als einer Interaktion zwischen Lehrer und Schülern aus, die sich im Stoff begegnen, ist eine Erklärung dafür schnell gefunden.
Wir alle kennen Menschen, die ungeheuer viel wissen, es aber nicht erklären können_ ihnen fehlt es demnach an didaktischer Kompetenz. Und wir alle kennen Menschen, die ungeheuer viel wissen aber so unnahbar sind, dass sie keinen Bezug zum Gegenüber aufbauen können. Diesen wiederum mangelt es an pädagogischer Kompetenz. Insofern reicht Fachkompetenz alleine nicht aus, um erfolgreich unterrichten zu können, kann erst in der Trias _flankiert von didaktischer und pädagogischer Kompetenz wirksam werden. Um erfolgreich zu unterrichten, reicht aber selbst das nicht. Zudem wissen wir nicht erst seit heute, dass es gerade in pädagogischer Hinsicht nicht so sehr darauf ankommt, was wir machen, sondern und vor allem darauf, wie und warum wir es machen. Demnach ist nicht die Kompetenz in Form von Wissen und Können ausschlaggebend, sondern die Haltung in Form von Wollen und Werten_ und letztere bestimmt, ob erstere zum Einsatz kommt.
Auf welchem Leistungsniveau befinden sich die Lernenden, ist bei ihnen die Überzeugung, selbst wirksam werdend entsprechend tätig in Erscheinung zu treten niedrig oder hoch? Werden schwierige Aufgaben vorab als potentielle Herausforderung oder Bedrohung gesehen, motivieren sie sich selbst oder wird die Motivation durch äußere Faktoren verursacht? Fragen über Fragen_ ist ja in dem Zusammenhang mit Sicherheit eines der überraschendsten Ergebnisse gegenwärtiger Forschungen zum Planungshandeln von Lehrern, dass sich diese über grundlegende Ziele kaum Gedanken machen. Wobei selbst dieses bedenkliche Ergebnis im Allgemeinen häufig unterschiedlich bewertet wird.
Bei erfahrenen Lehrern versucht man es damit zu erklären, dass sie über eine ausreichende Routine verfügen, weil sie ein und dieselbe Unterrichtsstunde vielleicht schon mehrfach gehalten, s Ziel vor Augen weniger Probleme haben. Vergisst allerdings, dass man die jeweilige Stunde unabhängig davon definitiv nicht mit ein und denselben Lernenden gehalten hat. Demgegenüber wird bei Berufsanfängern eine fehlende Beschäftigung mit Zielen vehement verurteilt – begründet dies damit, dass ohne ein diesbezüglich gezielt Bewusstsein auch jedweder Erfolg nicht reflektiert werden kann, was zu erfolgreichem Unterricht und professionellem Handeln aber nun einmal dazugehört. Wobei es, um günstige Voraussetzungen zu schaffen, zwischen einem oberflächlichen und tieferen Verständnis zu unterscheiden gilt.
So oder so erfordern Lernfortschritte Einsatz und Anstrengungen von allen Beteiligten. Mit Blick auf jene die was lernen wollen zeigt sich dies an der Bedeutung des bewussten Übens, welches unerlässlich ist und sich durch Herausforderungen, Regelmäßigkeit und Vielfalt auszeichnet. In diesem Zusammenhang darf keinesfalls vergessen werden: Fehler gehören zum Lernen mit dazu. Es macht keinen Sinn, sie generell vermeiden zu wollen_ viel wichtiger ist es, sie konstruktiv zu nutzen. Eine Fehlerkultur kann nur auf einer intakten Lehrer-Schüler-Beziehung beruhen. Eine Atmosphäre des Vertrauens und Zutrauens, der Geborgenheit, Fürsorge und des Wohlwollens ist unentbehrlich für Bildung im Allgemeinen und das schulische Lernen im Besonderen. Deshalb sind schülerzentrierte und leidenschaftliche Lehrer gefragt, denen es in erster Linie nicht um das eigenen Wissen und Können, sondern um die Lernenden geht. Diese werden dann zum Ausgangspunkt des Lehrens, ihr Erfolg zu dem der Lehrer. In Folge dominiert die Haltung, dass Unterricht ein Miteinander ist, unbestritten beide Seiten einander brauchen.
Kooperative Lernformen erweisen sich als besonders effektiv. Dabei handelt es sich keineswegs um Seminare, in denen in einer Art Beschäftigungstherapie Schüler in der Gruppe das aufholen, was der Lehrer verabsäumt hat. Welcher womöglich seinen Posteingang checkt, während ihm Anvertraute versuchen, Klarheit zu gewinnen, Struktur zu erzeugen. Vielmehr möge es sich um Formen handeln, die in Kombination mit einer direkten Instruktion ablaufen. Sich am Lernen hinsichtlich erforderlicher Zielsetzung Inhalte Methoden und Medien definitiv klar zu werden, erfordert bestens vorbereitete und engagierte Lehrer. Sie allein für den Lernerfolg verantwortlich machen greift zu kurz_ erfordert dieser ja den engen Austausch zwischen allen Beteiligten. Wobei dies als Experte fürs jeweilige Fach und die Schule, Innehaben einer Schlüsselrolle an sich nichts ändert. Ist es ja die Aufgabe der Lehrerschaft, die Fachsprache und was die Schule selbst dazu zu sagen hat, aufs uns Verständliche zu übertragen.
Womit wir bei gewissen_ nach Möglichkeit vorab vorhanden Fähigkeiten wären, die da zum Beispiel lauten: die Wirkung des eigenen Wen was lehren Handeln beurteilen zu können. Dafür sind empirische Daten im weitesten Sinn hilfreich. Zudem entscheidend ist, sich der Tatsache bewusst zu werden, dass es sich im Fall einer offensichtlichen Wirkungslosigkeit des Unterrichts nicht ausschließlich um s Verschulden von Schülern handelt. Sich seiner Rolle bewusst ebenfalls zu hinterfragen, Methoden zu ändern, erweist sich früher oder später immer als guter Ansatz, um über ein breites und flexibles Repertoire und somit Spielraum zu verfügen. Geht s ja um nichts Geringeres, als jederzeit den Nachweis einer Wirkung zu erbringen_ backward design. Ein Rückwärtsgehen, Evaluierung vom Ende her gedacht. Ein Nachher ist damit früher absehbar_ ein Ziel, das erreicht werden soll, immer der Ausgangspunkt.
Rückmeldung ist im Unterricht nicht einseitig zu verstehen, geht in beide Richtungen. Die am meisten diskutierte zwar vom Lehrer aus, aber auch die postwendend dazu sichtbar werdende ist unabdingbar. Haben Lernende ihr Ziel erreicht, Inhalte verstanden, konnten sie mit bestimmten Methoden arbeiten, waren Medien handhabbar und passend. Anhand dieser Informationen ist man eigentlich erst in der Lage, für die nächste Unterrichtsstunde zu planen. Sei s der reflektierte Blick in Aufzeichnungen, ein kurzes Abfragen oder Wiederholen des Gesagten_ fördern sie bei Interesse zutage. Sonst laufen Lehrer Gefahr, über die Köpfe hinweg zu unterrichten, es dem Zufall zu überlassen, ob s von ihnen großteils theoretisch Geplante praktisch zu heutigen Adressaten passt.
Dass da eine gelungene Selbsteinschätzung nicht ausreicht, liegt auf der Hand. Lernende haben gelernt, im Unterricht zu funktionieren, das Spiel zu spielen. Sie machen mit, selbst wenn sie sich nichts dabei denken. Der simple Grund_ so entgeht man etwaigen Sanktionen. Insofern kann es aus Sicht eines Lehrers hervorragend laufen, während umgekehrt Langeweile herrscht. Erfolgreiche Lehrer sind beileibe keine Einzelkämpfer, arbeiten mit Gleichgesinnten, lassen einer dritten Form von Rückmeldung genügend Raum. Untersuchungen in diesem Kontext belegen, dass Lehrpersonen im Laufe einer Schulwoche über alles mehr zu berichten wissen, als über ihren eigenen Unterricht. Über Schüler Eltern Kolleginnen und Kollegen hingegen jede Menge. Was in der Forschung bereits gang und gäbe ist, gilt s somit noch als selbstverständlich zu begreifen.
Vieles gelingt nur durch Zusammenarbeit. Auch Lehrer sind Lernende, lernen in der Regel miteinander besser als alleine. Im Team lässt sich über Planung, Durchführung und Evaluierung des derzeit stattfindenden Unterrichts ins Gespräch kommen und diskutieren. Dass nicht jeder mit jedem kann, Konflikte entstehen können, ist unbestritten. Sitzungen, die darum einem erfolgreichen Unterricht gleichen, zeichnen sich speziell dadurch aus, dem in gewisser Weise vorzubeugen. Folglich hat keines der zig Vorurteile gegenüber Teamarbeit, wo man einander häufig begegnet, im Grunde seine Berechtigung. Nicht nur die Leidenschaft für s Fach sondern auch für Didaktik Pädagogik und ihren Beruf, dies Schüler:innen zu vermitteln ist wichtig, um in Summe erfolgreich zu sein. Ein Leben lang diesen herausfordernden Beruf auszuüben, erfolgreicher Lehrer zu bleiben, ebenfalls. Haltungen sind ein Garant für Zufriedenheit und Motor guter Lehre. Wer in der Bildung weiterhin den Fokus allein auf das fachliche Wissen und Können lenkt, streift die personell zu verantwortende Synthese von Forschung und Lehre nur am Rande. Wissen und Können zeichnet sich mittels erfolgreicher Lehrer durch deren Wollen und Werten aus, ist _frei nach dem Motto: man lernt nie aus _hoffentlich vermehrt im Kommen.
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Wir alle kennen Menschen, die ungeheuer viel wissen, es aber nicht erklären können_ ihnen fehlt es demnach an didaktischer Kompetenz. Und wir alle kennen Menschen, die ungeheuer viel wissen aber so unnahbar sind, dass sie keinen Bezug zum Gegenüber aufbauen können. Diesen wiederum mangelt es an pädagogischer Kompetenz. Insofern reicht Fachkompetenz alleine nicht aus, um erfolgreich unterrichten zu können, kann erst in der Trias _flankiert von didaktischer und pädagogischer Kompetenz wirksam werden. Um erfolgreich zu unterrichten, reicht aber selbst das nicht. Zudem wissen wir nicht erst seit heute, dass es gerade in pädagogischer Hinsicht nicht so sehr darauf ankommt, was wir machen, sondern und vor allem darauf, wie und warum wir es machen. Demnach ist nicht die Kompetenz in Form von Wissen und Können ausschlaggebend, sondern die Haltung in Form von Wollen und Werten_ und letztere bestimmt, ob erstere zum Einsatz kommt.
Auf welchem Leistungsniveau befinden sich die Lernenden, ist bei ihnen die Überzeugung, selbst wirksam werdend entsprechend tätig in Erscheinung zu treten niedrig oder hoch? Werden schwierige Aufgaben vorab als potentielle Herausforderung oder Bedrohung gesehen, motivieren sie sich selbst oder wird die Motivation durch äußere Faktoren verursacht? Fragen über Fragen_ ist ja in dem Zusammenhang mit Sicherheit eines der überraschendsten Ergebnisse gegenwärtiger Forschungen zum Planungshandeln von Lehrern, dass sich diese über grundlegende Ziele kaum Gedanken machen. Wobei selbst dieses bedenkliche Ergebnis im Allgemeinen häufig unterschiedlich bewertet wird.
Bei erfahrenen Lehrern versucht man es damit zu erklären, dass sie über eine ausreichende Routine verfügen, weil sie ein und dieselbe Unterrichtsstunde vielleicht schon mehrfach gehalten, s Ziel vor Augen weniger Probleme haben. Vergisst allerdings, dass man die jeweilige Stunde unabhängig davon definitiv nicht mit ein und denselben Lernenden gehalten hat. Demgegenüber wird bei Berufsanfängern eine fehlende Beschäftigung mit Zielen vehement verurteilt – begründet dies damit, dass ohne ein diesbezüglich gezielt Bewusstsein auch jedweder Erfolg nicht reflektiert werden kann, was zu erfolgreichem Unterricht und professionellem Handeln aber nun einmal dazugehört. Wobei es, um günstige Voraussetzungen zu schaffen, zwischen einem oberflächlichen und tieferen Verständnis zu unterscheiden gilt.
So oder so erfordern Lernfortschritte Einsatz und Anstrengungen von allen Beteiligten. Mit Blick auf jene die was lernen wollen zeigt sich dies an der Bedeutung des bewussten Übens, welches unerlässlich ist und sich durch Herausforderungen, Regelmäßigkeit und Vielfalt auszeichnet. In diesem Zusammenhang darf keinesfalls vergessen werden: Fehler gehören zum Lernen mit dazu. Es macht keinen Sinn, sie generell vermeiden zu wollen_ viel wichtiger ist es, sie konstruktiv zu nutzen. Eine Fehlerkultur kann nur auf einer intakten Lehrer-Schüler-Beziehung beruhen. Eine Atmosphäre des Vertrauens und Zutrauens, der Geborgenheit, Fürsorge und des Wohlwollens ist unentbehrlich für Bildung im Allgemeinen und das schulische Lernen im Besonderen. Deshalb sind schülerzentrierte und leidenschaftliche Lehrer gefragt, denen es in erster Linie nicht um das eigenen Wissen und Können, sondern um die Lernenden geht. Diese werden dann zum Ausgangspunkt des Lehrens, ihr Erfolg zu dem der Lehrer. In Folge dominiert die Haltung, dass Unterricht ein Miteinander ist, unbestritten beide Seiten einander brauchen.
Kooperative Lernformen erweisen sich als besonders effektiv. Dabei handelt es sich keineswegs um Seminare, in denen in einer Art Beschäftigungstherapie Schüler in der Gruppe das aufholen, was der Lehrer verabsäumt hat. Welcher womöglich seinen Posteingang checkt, während ihm Anvertraute versuchen, Klarheit zu gewinnen, Struktur zu erzeugen. Vielmehr möge es sich um Formen handeln, die in Kombination mit einer direkten Instruktion ablaufen. Sich am Lernen hinsichtlich erforderlicher Zielsetzung Inhalte Methoden und Medien definitiv klar zu werden, erfordert bestens vorbereitete und engagierte Lehrer. Sie allein für den Lernerfolg verantwortlich machen greift zu kurz_ erfordert dieser ja den engen Austausch zwischen allen Beteiligten. Wobei dies als Experte fürs jeweilige Fach und die Schule, Innehaben einer Schlüsselrolle an sich nichts ändert. Ist es ja die Aufgabe der Lehrerschaft, die Fachsprache und was die Schule selbst dazu zu sagen hat, aufs uns Verständliche zu übertragen.
Womit wir bei gewissen_ nach Möglichkeit vorab vorhanden Fähigkeiten wären, die da zum Beispiel lauten: die Wirkung des eigenen Wen was lehren Handeln beurteilen zu können. Dafür sind empirische Daten im weitesten Sinn hilfreich. Zudem entscheidend ist, sich der Tatsache bewusst zu werden, dass es sich im Fall einer offensichtlichen Wirkungslosigkeit des Unterrichts nicht ausschließlich um s Verschulden von Schülern handelt. Sich seiner Rolle bewusst ebenfalls zu hinterfragen, Methoden zu ändern, erweist sich früher oder später immer als guter Ansatz, um über ein breites und flexibles Repertoire und somit Spielraum zu verfügen. Geht s ja um nichts Geringeres, als jederzeit den Nachweis einer Wirkung zu erbringen_ backward design. Ein Rückwärtsgehen, Evaluierung vom Ende her gedacht. Ein Nachher ist damit früher absehbar_ ein Ziel, das erreicht werden soll, immer der Ausgangspunkt.
Rückmeldung ist im Unterricht nicht einseitig zu verstehen, geht in beide Richtungen. Die am meisten diskutierte zwar vom Lehrer aus, aber auch die postwendend dazu sichtbar werdende ist unabdingbar. Haben Lernende ihr Ziel erreicht, Inhalte verstanden, konnten sie mit bestimmten Methoden arbeiten, waren Medien handhabbar und passend. Anhand dieser Informationen ist man eigentlich erst in der Lage, für die nächste Unterrichtsstunde zu planen. Sei s der reflektierte Blick in Aufzeichnungen, ein kurzes Abfragen oder Wiederholen des Gesagten_ fördern sie bei Interesse zutage. Sonst laufen Lehrer Gefahr, über die Köpfe hinweg zu unterrichten, es dem Zufall zu überlassen, ob s von ihnen großteils theoretisch Geplante praktisch zu heutigen Adressaten passt.
Dass da eine gelungene Selbsteinschätzung nicht ausreicht, liegt auf der Hand. Lernende haben gelernt, im Unterricht zu funktionieren, das Spiel zu spielen. Sie machen mit, selbst wenn sie sich nichts dabei denken. Der simple Grund_ so entgeht man etwaigen Sanktionen. Insofern kann es aus Sicht eines Lehrers hervorragend laufen, während umgekehrt Langeweile herrscht. Erfolgreiche Lehrer sind beileibe keine Einzelkämpfer, arbeiten mit Gleichgesinnten, lassen einer dritten Form von Rückmeldung genügend Raum. Untersuchungen in diesem Kontext belegen, dass Lehrpersonen im Laufe einer Schulwoche über alles mehr zu berichten wissen, als über ihren eigenen Unterricht. Über Schüler Eltern Kolleginnen und Kollegen hingegen jede Menge. Was in der Forschung bereits gang und gäbe ist, gilt s somit noch als selbstverständlich zu begreifen.
Vieles gelingt nur durch Zusammenarbeit. Auch Lehrer sind Lernende, lernen in der Regel miteinander besser als alleine. Im Team lässt sich über Planung, Durchführung und Evaluierung des derzeit stattfindenden Unterrichts ins Gespräch kommen und diskutieren. Dass nicht jeder mit jedem kann, Konflikte entstehen können, ist unbestritten. Sitzungen, die darum einem erfolgreichen Unterricht gleichen, zeichnen sich speziell dadurch aus, dem in gewisser Weise vorzubeugen. Folglich hat keines der zig Vorurteile gegenüber Teamarbeit, wo man einander häufig begegnet, im Grunde seine Berechtigung. Nicht nur die Leidenschaft für s Fach sondern auch für Didaktik Pädagogik und ihren Beruf, dies Schüler:innen zu vermitteln ist wichtig, um in Summe erfolgreich zu sein. Ein Leben lang diesen herausfordernden Beruf auszuüben, erfolgreicher Lehrer zu bleiben, ebenfalls. Haltungen sind ein Garant für Zufriedenheit und Motor guter Lehre. Wer in der Bildung weiterhin den Fokus allein auf das fachliche Wissen und Können lenkt, streift die personell zu verantwortende Synthese von Forschung und Lehre nur am Rande. Wissen und Können zeichnet sich mittels erfolgreicher Lehrer durch deren Wollen und Werten aus, ist _frei nach dem Motto: man lernt nie aus _hoffentlich vermehrt im Kommen.
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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Koalitionen hierzulande laufen wie folgt ab
dem Anfang wohnt s Gemeinwohl inne
ehe Parteien der Versuchung egomaner
Profilierung erliegen diese steigert sich wird
je näher die Wahl rückt Wettkampf nur
s Timing wenn es mal früher als gedacht
zur Sache geht läuft mächtig aus dem Ruder
Phase zwei der Amtszeit hat s wohl in sich
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Koalitionen hierzulande laufen wie folgt ab
dem Anfang wohnt s Gemeinwohl inne
ehe Parteien der Versuchung egomaner
Profilierung erliegen diese steigert sich wird
je näher die Wahl rückt Wettkampf nur
s Timing wenn es mal früher als gedacht
zur Sache geht läuft mächtig aus dem Ruder
Phase zwei der Amtszeit hat s wohl in sich
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Re: maunzer grübler rippenstessa
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wen um Hilfe bitten
hat sich mancher anders
vorgestellt abgesehen
davon ist man gern
bereit aus den falschen
Gründen s Richtige zu tun
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wen um Hilfe bitten
hat sich mancher anders
vorgestellt abgesehen
davon ist man gern
bereit aus den falschen
Gründen s Richtige zu tun
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